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Das Tirol rüstet gegen M13 auf

Gleich drei Vergrämungs-Teams machen in Österreich mit Gummigeschossen und Knallkörpern Jagd auf unerwünschten Tierbesuch. Der Bündner Bär M13 hat bereits eine Ladung abbekommen.

Im Tirol nicht mehr willkommen: Braunbär M13 auf Streifzug in der Nähe von Scuol. (7. April 2012)
Im Tirol nicht mehr willkommen: Braunbär M13 auf Streifzug in der Nähe von Scuol. (7. April 2012)
Keystone

Braunbär M13, der sich wieder im Unterengadin aufhält, und sein Bruder M12 waren in letzter Zeit teilweise zusammen im tirolerisch-schweizerischen Grenzgebiet und im Tirol selbst unterwegs. Das Bundesland Tirol will sich in Zukunft für derartige Tierbesuche rüsten, wie es heute mitteilte.

Die drei Vergrämungs-Teams zu je zwei Personen dürfen mit Gummigeschossen auf Bären schiessen und die Tiere auch mit Knallkörpern vertreiben.

M13 zog von dannen

Sinn der Vergrämungsmassnahmen sei es, die Bären wieder scheu zu machen und sie zu lehren, Abstand von Siedlungsgebieten zu halten, sagte der Tiroler Bärenbeauftragte Martin Janovsky.

Jungbär M13 habe mit Knallkörpern bereits erfolgreich vergrämt werden können, teilte das Bundesland Tirol weiter mit. Der Bär zog von dannen, überschritt Ende April neuerlich die Grenze nach Graubünden. Dort wurde das junge Männchen am Montagabend im Unterengadin von einem Zug der Rhätischen Bahn erfasst.

(SDA)

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