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Den Schweizer Seen geht das Wasser aus

Ein Teil der Flüsse und Seen in der Schweiz führt so wenig Wasser wie noch nie im Monat Mai. In den nächsten Tagen wird sich an dieser Lage auch nichts ändern.

Das Wasser wird knapp: Vor allem im Rhein und in der Aare ist die Lage prekär. Im Mittelland und im Jura wurden zumindest in den vergangenen zwei bis fünf Jahren keine niedrigeren Wasserstände mehr gemessen. Dies meldete das Bundesamt für Umwelt (Bafu).

Besonders auffällig seien die tiefen Wasserstände an den Jurarandseen (Neuenburger-, Murten- und Bielersee) sowie am Walensee. Die Werte liegen bei oder unter den bisher gemessenen Tiefstwerten für die Jahreszeit. Zu wenig Wasser haben auch Zuger- und Bodensee. Die übrigen Seen zeigen durchschnittliche Pegelstände.

Das Bafu rechnet für die kommenden Tage nicht mit einer Änderung der Wasserverhältnisse. Als noch nicht kritisch beurteilt das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) derzeit die Situation für Schweizer Bauern. Ein Vergleich mit dem Temperatur-Rekordjahr 2003 sei noch verfrüht, hiess es dort.

SDA/bru

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