Der Februar bringt den Winter zurück

Die Schweiz durfte sich über den wärmsten Januar seit Messbeginn freuen. Der Folgemonat droht jedoch überdurchschnittlich kalt zu werden.

Winterliche Verhältnisse gab es bereits im Januar, wie hier in Niederwald im Wallis.

Winterliche Verhältnisse gab es bereits im Januar, wie hier in Niederwald im Wallis. Bild: Dominic Steinmann/Keystone

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Nach dem nahezu frühlingshaften Wetter der letzten Tage meldet sich der Winter zurück. Eine Kaltfront sorgt für einen verhangenen Himmel und kleinere Schneemengen auch im Flachland. «Meteonews» prognostiziert, dass die Temperaturen in der ersten Februarhälfte deutlich unter dem langjährigen Mittel liegen werden.

Ein Tiefdruckkomplex aus Nord- und Zentraleuropa schaufelt schubweise trockene und feuchte Luft in die Schweiz. Dies mache eine detaillierte Voraussage für die kommenden Tage sehr unsicher, schreibt «Meteonews». Bis nächsten Mittwoch ist mit einer Wolkendecke zu rechnen, was auch in tiefen Lagen zu einigen Flocken führen kann. Im Süden der Schweiz dagegen sorgt ein Nordfön für Sonnenschein.

Ab kommendem Montag ist vermehrt mit Eistagen zu rechnen – was bedeutet, dass die Durchschnittstemperatur nie über den Gefrierpunkt steigt. Laut «Meteonews» liegen ab Dienstag im Flachland tagsüber die Höchsttemperaturen bei -2 bis -1 Grad. Im langjährigen Mittel verzeichnet der Februar vier bis fünf Eistage. Allein in der nächsten Woche wird mit drei Eistagen gerechnet. Ab Dienstag soll es im Schnitt 2 bis 4 Grad zu kalt fürs Flachland werden. (chi)

Erstellt: 02.02.2018, 13:36 Uhr

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