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Der Taifun erreicht Vietnam

Haiyan fegte über die Philippinen hinweg und hinterliess Verwüstung und Tod. In einer einzigen Stadt wird mit über 10'000 Toten gerechnet. Die internationale Hilfe ist angelaufen.

mw/wid/chk
Haben ihre Arbeit aufgenommen: SKH-Mitglied Guillaume Roux-Fouillet bei der Übergabe von Lebensmitteln an die Behörden in Daanbantayan. (13. November 2013)
Haben ihre Arbeit aufgenommen: SKH-Mitglied Guillaume Roux-Fouillet bei der Übergabe von Lebensmitteln an die Behörden in Daanbantayan. (13. November 2013)
Keystone
Stapfen durch den Schlamm: Kinder im Krisengebiet auf den Philippinen.
Stapfen durch den Schlamm: Kinder im Krisengebiet auf den Philippinen.
Reuters
Hoffen auf Hilfe: Eine Familie in Tacloban sucht unter einem umgestürzten Baum Schutz. (13. November 2013)
Hoffen auf Hilfe: Eine Familie in Tacloban sucht unter einem umgestürzten Baum Schutz. (13. November 2013)
AP Photo/Bullit Marquez
Hoffen, einen Platz in einem Rettungsflugzeug zu ergattern: Menschen in Tacloban stehen vor dem Flughafen Schlange. (13. November 2013)
Hoffen, einen Platz in einem Rettungsflugzeug zu ergattern: Menschen in Tacloban stehen vor dem Flughafen Schlange. (13. November 2013)
AP Photo/Bullit Marquez
epa03947712 Filipinos carry their belongings at a super typhoon devastated area in Tacloban, Leyte province, Philippines, 13 November 2013. Aid workers and relief supplies were being poured into eastern provinces hit by Typhoon Haiyan, which aid agencies and officials estimated has left thousands dead and staggering destruction in its wake. The official death toll in the Philippines from one of the world's strongest typhoons rose to 1,833, the national disaster relief agency said with many towns still unaccounted for.  EPA/MAST IRHAM
epa03947712 Filipinos carry their belongings at a super typhoon devastated area in Tacloban, Leyte province, Philippines, 13 November 2013. Aid workers and relief supplies were being poured into eastern provinces hit by Typhoon Haiyan, which aid agencies and officials estimated has left thousands dead and staggering destruction in its wake. The official death toll in the Philippines from one of the world's strongest typhoons rose to 1,833, the national disaster relief agency said with many towns still unaccounted for. EPA/MAST IRHAM
Viele der zerstörten Gebiete sind noch unzugänglich: Luftaufnahme von Guiuan.
Viele der zerstörten Gebiete sind noch unzugänglich: Luftaufnahme von Guiuan.
Keystone
Verzweifelt: Überlebende stürmen den Flughafen von Tacloban, um einen Platz in einem der Hilfsflugzeuge zu bekommen. (12. November 2013)
Verzweifelt: Überlebende stürmen den Flughafen von Tacloban, um einen Platz in einem der Hilfsflugzeuge zu bekommen. (12. November 2013)
AP Photo/Bullit Marquez
Der Flugzeugträger USS George Washington ist zusammen mit 5000 Marinesoldaten und mehr als 80 Flugzeugen und Helikoptern an Bord auf dem Weg zu den Philippinen. (Archivbild)
Der Flugzeugträger USS George Washington ist zusammen mit 5000 Marinesoldaten und mehr als 80 Flugzeugen und Helikoptern an Bord auf dem Weg zu den Philippinen. (Archivbild)
Reuters
Ein Mitarbeiter des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) ruestet und verlaedt Hilfsgueter fuer die Opfer eines gigantischen Taifuns auf den Philippinen am Montag, 11. November 2013 in Bern.
Ein Mitarbeiter des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) ruestet und verlaedt Hilfsgueter fuer die Opfer eines gigantischen Taifuns auf den Philippinen am Montag, 11. November 2013 in Bern.
Lukas Lehmann, Keystone
Tonnenweise Schwemmholz brachte der Taifun an Land: Kind in Tacloban (11. November 2013)
Tonnenweise Schwemmholz brachte der Taifun an Land: Kind in Tacloban (11. November 2013)
Reuters
Sie können fast überall starten und landen: Senkrechtstarter vom Typ MV-22 Ospreys in Manila. (11. November 2013)
Sie können fast überall starten und landen: Senkrechtstarter vom Typ MV-22 Ospreys in Manila. (11. November 2013)
Keystone
Knappes Trinkwasser: Ein Mann trägt einen Kanister durch die überfluteten Strassen von Tablocan. (11. November 2013)
Knappes Trinkwasser: Ein Mann trägt einen Kanister durch die überfluteten Strassen von Tablocan. (11. November 2013)
Edgar Su, Reuters
Die neugeborene Bea Joy wird gehalten, während ihre Mutter Emily Ortega erschöpft in der improvisierten Klinik am Flughafen von der schwer betroffenen Stadt Tacloban liegt. (11. November 2013)
Die neugeborene Bea Joy wird gehalten, während ihre Mutter Emily Ortega erschöpft in der improvisierten Klinik am Flughafen von der schwer betroffenen Stadt Tacloban liegt. (11. November 2013)
Bullit Marquez, Keystone
Hilfe aus der Luft: Eine C-130-Frachtmaschine landet mit Hilfsgütern in Tacloban. (11. November 2013)
Hilfe aus der Luft: Eine C-130-Frachtmaschine landet mit Hilfsgütern in Tacloban. (11. November 2013)
Francis R. Malasig, Keystone
Brauchen dringend Nahrung: Ein Mann malt in Tacloban seinen Hilferuf auf ein Basketballfeld. (11. November 2013)
Brauchen dringend Nahrung: Ein Mann malt in Tacloban seinen Hilferuf auf ein Basketballfeld. (11. November 2013)
Noel Celis, AFP
Der Sturm erreicht Vietnam: Ein Touristenboot sinkt in der Halong-Bucht. (11. November 2013)
Der Sturm erreicht Vietnam: Ein Touristenboot sinkt in der Halong-Bucht. (11. November 2013)
Hau Dinh, Keystone
Tropensturm: Obschon der Taifun Haiyan an Kraft verloren hat, richtet er auch in Vietnam, wie hier in der Quang-Ninh-Provinz, grossen Schaden an. (11. November 2013)
Tropensturm: Obschon der Taifun Haiyan an Kraft verloren hat, richtet er auch in Vietnam, wie hier in der Quang-Ninh-Provinz, grossen Schaden an. (11. November 2013)
Reuters
Die internationale Hilfe rollt an: Auf dem Stützpunkt Futenma stationierte US-Soldaten machen sich auf den Weg ins Krisengebiet. (11. November 2013)
Die internationale Hilfe rollt an: Auf dem Stützpunkt Futenma stationierte US-Soldaten machen sich auf den Weg ins Krisengebiet. (11. November 2013)
Reuters
Wegen ihm wurden schon Hunderttausende Menschen evakuiert: Der Taifun Haiyan, von der Nasa fotografiert.
Wegen ihm wurden schon Hunderttausende Menschen evakuiert: Der Taifun Haiyan, von der Nasa fotografiert.
Reuters
Mindestens 10'000 Einwohner der Stadt Tacloban starben durch den Taifun: Leere, zerstörte Särge am Strassenrand. (10. November 2013)
Mindestens 10'000 Einwohner der Stadt Tacloban starben durch den Taifun: Leere, zerstörte Särge am Strassenrand. (10. November 2013)
Reuters
Ein wenig einladendes Bild: Das Willkommensschild vor dem Stadteingang von Tacloban. (10. November 2013)
Ein wenig einladendes Bild: Das Willkommensschild vor dem Stadteingang von Tacloban. (10. November 2013)
AP Photo/Aaron Favila
Plündern Geschäfte: Überlebende in Tacloban. (10. November 2013)
Plündern Geschäfte: Überlebende in Tacloban. (10. November 2013)
Reuters/Romeo Ranoco
Viele suchen Halt im Glauben: Betende Philippiner in Tacloban. (10. November 2013)
Viele suchen Halt im Glauben: Betende Philippiner in Tacloban. (10. November 2013)
Reuters/Romeo Ranoco
Blick zu den Ruinen seines Zuhauses: Ein kleiner Junge in Tacloban. (10. November 2013)
Blick zu den Ruinen seines Zuhauses: Ein kleiner Junge in Tacloban. (10. November 2013)
Reuters/Erik De Castro
Ganze Dörfer wurden überschwemmt: Ein Schiff mitten in Trümmern von Häusern. (10. November 2013)
Ganze Dörfer wurden überschwemmt: Ein Schiff mitten in Trümmern von Häusern. (10. November 2013)
AP Photo/Aaron Favila
Auch Vietnam macht sich auf den Taifun gefasst: Ein Vertreter des Roten Kreuzes ruft Einwohner der Stadt Da Nang zum Verlassen ihrer Häuser auf. (9. November 2013)
Auch Vietnam macht sich auf den Taifun gefasst: Ein Vertreter des Roten Kreuzes ruft Einwohner der Stadt Da Nang zum Verlassen ihrer Häuser auf. (9. November 2013)
AFP
Zum Wind hinzu kamen Regen und hohe Wellen.
Zum Wind hinzu kamen Regen und hohe Wellen.
AFP
Der Sturm entwurzelte Palmen und riss Telefonmasten um.
Der Sturm entwurzelte Palmen und riss Telefonmasten um.
Reuters
Viele betroffene Gebiete sind nach dem Sturm für Helfer nur aus der Luft erreichbar.
Viele betroffene Gebiete sind nach dem Sturm für Helfer nur aus der Luft erreichbar.
Reuters
Grosse Verwüstung auch am Strand.
Grosse Verwüstung auch am Strand.
AFP
Das Gelände des Flughafens von Tacloban ist nach dem Sturm mit Trümmern übersät.
Das Gelände des Flughafens von Tacloban ist nach dem Sturm mit Trümmern übersät.
AP Photo
Der Taifun Haiyan traf mit voller Wucht auf die ostphilippinischen Inseln Leyte und Samar.
Der Taifun Haiyan traf mit voller Wucht auf die ostphilippinischen Inseln Leyte und Samar.
AP Photo
Insgesamt sind nach Angaben der Behörden 4 Millionen Menschen von den Auswirkungen des Taifuns betroffen.
Insgesamt sind nach Angaben der Behörden 4 Millionen Menschen von den Auswirkungen des Taifuns betroffen.
AP Photo
Die Behörden sprechen von mindestens 10'000 Toten.
Die Behörden sprechen von mindestens 10'000 Toten.
AP Photo
Satellitenradaraufnahme von Taifun Haiyan beim Überqueren der Philippinen. Übermittelt vom US-amerikanischen Wetterdienst NOAA um 6.30 Uhr MEZ.
Satellitenradaraufnahme von Taifun Haiyan beim Überqueren der Philippinen. Übermittelt vom US-amerikanischen Wetterdienst NOAA um 6.30 Uhr MEZ.
Keystone
Hatte gegen die Fluten keine Chance: In Legazpi haben die Wellen Teile eines Hauses zerstört.
Hatte gegen die Fluten keine Chance: In Legazpi haben die Wellen Teile eines Hauses zerstört.
Keystone
Nothilfe: Die verpackten Reissäcke werden in die verwüsteten Ortschaften verschifft.
Nothilfe: Die verpackten Reissäcke werden in die verwüsteten Ortschaften verschifft.
Romeo Ranoco, Reuters
Haiyan trifft auf Land: Frauen und Kinder werden zu Tausenden evakuiert.
Haiyan trifft auf Land: Frauen und Kinder werden zu Tausenden evakuiert.
Nelson Salting, Keystone
Warnt am Fernsehen vor dem Taifun: Der philippinische Präsident Benigno Aquino III.
Warnt am Fernsehen vor dem Taifun: Der philippinische Präsident Benigno Aquino III.
AP Photo/Malacanang Photo Bureau, Robert Vinas
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Es ist die wohl schlimmste Naturkatastrophe in der Geschichte der Philippinen. Taifun Haiyan hat am Wochenende auf mehreren Inseln Not, Verwüstung und Tod hinterlassen. Die Behörden rechneten mit rund 10'000 Toten allein in der Stadt Tacloban, die am härtesten von dem Wirbelsturm getroffen wurde.

Doch das tatsächliche Ausmass der Schäden ist noch nicht abzuschätzen – und der Taifun zieht weiter: Er hat am späten Sonntagabend die Küste Vietnams erreicht. Der Wirbelsturm traf um 04.00 Uhr (Ortszeit) etwa 160 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Hanoi auf Land, wie das US-amerikanische Taifun-Warnzentrum JTWC mitteilte.

Haiyan schwächte sich nach Angaben der Meteorologen inzwischen aber deutlich ab und erreichte Windgeschwindigkeiten von 120 Stundenkilometern. Landesweit mussten 600'000 Menschen in Sicherheit gebracht werden. Weil der Taifun seine Richtung änderte, dürfte sich das betroffene Gebiet nach Angaben des vietnamesischen Roten Kreuzes von neun auf mindestens 15 Provinzen vergrössern.

Von der Aussenwelt abgeschnitten

Viele Ortschaften im Katastrophengebiet auf den Philippinen waren gestern – zwei Tage nach dem Sturm – noch von der Aussenwelt abgeschnitten, so dass die Retter nicht helfen konnten. Plünderer überfielen Einkaufszentren, Lebensmittelgeschäfte und Tankstellen.

Am härtesten wurde die Insel Leyte getroffen, deren Hauptstadt Tacloban ist. Die Polizei ging von Tausenden Opfern aus. Bislang wurden 300 bis 400 Leichen geborgen, aber es sollen noch unzählige unter den Trümmern liegen. Innenminister Mar Roxas sagte, eine gross angelegte Rettungsaktion sei auf den Weg gebracht. Die Katastrophe sei «wirklich entsetzlich. Es ist eine grosse humanitäre Tragödie.»

Die meisten Opfer seien ertrunken oder durch eingestürzte Gebäude erschlagen worden, hiess es. Der Stadtverwalter von Tacloban sagte, in der Stadt könnte die Zahl der Toten 10'000 erreichen. Zum Schutz gegen Plünderer wurden 200 zusätzliche Polizisten eingesetzt. Tacloban liegt an der Küste und hat 200'000 Einwohner.

Auf der Insel Samar, die Tacloban gegenüberliegt, wurde der Tod von 300 Menschen bestätigt. 2000 weitere werden vermisst. Der Sturm habe Wellen in Höhe von sechs Metern verursacht, sagte Leo Dacaynos vom örtlichen Katastrophenschutzamt.

275 Kilometer pro Stunde

Die Behörden befürchten eine weiter steigende Zahl von Toten, wenn die Notfall-Teams die Gegenden erreichen, die noch immer durch Überflutungen und Erdrutsche von der Aussenwelt abgeschnitten sind. Berichten von anderen Inseln zufolge soll es Hunderte oder gar Tausende von weiteren Opfern geben. Es werde noch Tage dauern, bis das volle Ausmass der Katastrophe erfasst sei.

Wirbelsturm Haiyan war am Freitag über sechs zentrale Inseln der Philippinen gefegt. Er erreichte Geschwindigkeiten von 275 Kilometern pro Stunde und gilt als einer der schwersten Taifune seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Fast 800'000 Menschen mussten wegen des Sturms ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Rund vier Millionen Menschen waren insgesamt von dem Unwetter betroffen.

Präsident Benigno Aquino III. sagte nach einem Besuch des Katastrophengebiets am Sonntag, die Priorität sei, die Stromversorgung und die Kommunikation in den abgeschnittenen Gebieten wiederherzustellen sowie den Opfern Hilfe und medizinische Betreuung zu bringen.

In Rom betete Papst Franziskus mit Zehntausenden Gläubigen für die Opfer des Taifuns. Er wolle den Menschen auf den Philippinen und den umliegenden Regionen versichern, dass er sich ihnen nahe fühle, sagte er. Auf den Philippinen leben die meisten Katholiken in Asien. Zudem sind die Philippiner die grösste Einwanderer-Gemeinde Roms.

USA helfen den Philippinen

Die USA haben den Philippinen umfangreiche Hilfsleistungen zugesagt. In das Krisengebiet sollen Soldaten und militärische Ausrüstung entsandt werden, wie das Verteidigungsministerium am Sonntag in Washington mitteilte. Der Fokus liegt nach Angaben der Armee zunächst auf Such- und Rettungsmassnahmen sowie der logistischen Unterstützung.

Ein Expertenteam sei vor Ort, um die benötigte Unterstützung abzuschätzen, sagte ein Militärsprecher. 90 Soldaten und Matrosen einer Eingreiftruppe sowie zwei Flugzeuge wurden den Angaben zufolge bereits am Samstag aus Japan in die Krisenregion verlegt. Auch zwei Flugzeuge, die für eine Militärübung in Japan im Einsatz waren, seien mobilisiert worden. Darüber hinaus sollen Hubschrauber zum Einsatz kommen.

US-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle zeigten sich am Sonntag bestürzt über das Ausmass der Zerstörung. Er sei «tief betrübt» über die Opfer des Unwetters und den Schaden, den der Taifun angerichtet habe, erklärte Obama und betonte die Bereitschaft der USA, die philippinische Regierung bei den «Hilfs- und Bergungsmassnahmen» zu unterstützen.

Japan will ein Hilfsteam mit medizinischem Knowhow in die vom verheerenden Taifun Haiyan heimgesuchten Philippinen entsenden. Das kündigte Kabinettssekretär Yoshihide Suga am Montag in Tokio vor Journalisten an. Das 25-köpfige Team besteht demnach aus Ärzten, Krankenschwestern und Pharmazeuten. «Wir werden so viel Unterstützung wie möglich bereitstellen, um der Not der Katastrophengebiete und der philippinischen Regierung zu begegnen», fügte Suga hinzu.

Tokio hat bereits zwei Beamte des Aussenministeriums in die Philippinen entsandt, die das Ausmass der Schäden einschätzen sollen.

Rund 1,7 Millionen Kinder sind betroffen

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon sagte, die UNO-Hilfsorganisationen würden eng mit der philippinischen Regierung zusammenarbeiten, um medizinische Hilfe schnell in das Katastrophengebiete bringen zu können. Hilfe boten auch die USA und die EU an.

Das Hilfswerk Unicef geht davon aus, dass 1,7 Millionen Kinder von der Katastrophe betroffen sind. Die Organisation schickte 60 Tonnen Hilfsgüter auf die Philippinen, die am Dienstag dort eintreffen sollen.

Falls die Zahl der Toten bestätigt wird, wäre dies die schlimmste Naturkatastrophe auf den Philippinen. 1976 waren rund 5800 Menschen einem Erdbeben der Stärke 7,9 und einem anschliessenden Tsunami zum Opfer gefallen. Der schlimmste Taifun riss 1991 rund 5100 Menschen in den Tod.

Sturm wirkt sich auf Tourismus aus

Und nun ist Haiyan heute Morgen Taifun Haiyan mit heftigem Wind und Dauerregen über die Küste Nordvietnams hereingebrochen. Betroffen war auch die bei Touristen beliebte Ha Long-Bucht gut 120 Kilometer östlich von Hanoi. Die Bootsausflüge in die Bucht seien schon gestern eingestellt worden. Morgen gehe der Betrieb weiter. In der Region beginnt gerade die Hochsaison. Dort werden nach Angaben der Behörde täglich 2000 ausländische Touristen erwartet.

(AP/sda/AFP)

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