Eine Tote im Tirol und 20 Verletzte im Allgäu

Eine Lawine im österreichischen Obergurgl forderte ein Todesopfer. Bei einem Kutschenunfall im Allgäu wurden 2o Personen verletzt.

Einsatzkräfte sind vor Ort: Die Unglücksstelle oberhalb von Obergurgl. (25. Dezember 2018)

Einsatzkräfte sind vor Ort: Die Unglücksstelle oberhalb von Obergurgl. (25. Dezember 2018) Bild: APA/Zoom. Tirol/Keystone

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Bei einem Lawinenabgang in Österreich wurde an Heiligabend eine deutsche Snowboarderin getötet. Wie die Nachrichtenagentur APA am Dienstag berichtet, war die 1985 geborene Touristin am Montag in Begleitung in Obergurgl unterwegs, als sie von den Schneemassen verschüttet wurde. Sie habe nur noch tot geborgen werden können.

Laut APA bestand am Dienstag in der Region oberhalb von 2200 Meter erhebliche Lawinengefahr. Obergurgl liegt im Bezirk Imst in Tirol.

20 Verletzte bei Zusammenstoss zweier Pferdekutschen

Bei einem Unfall mit zwei Pferdekutschen im Allgäu sind am ersten Weihnachtstag 20 Menschen verletzt worden. Eine 47-jährige Kutscherin und ein 50 Jahre alter Fahrgast seien bei dem Unfall im deutschen Pfronten schwer verletzt worden, die übrigen 18 Insassen, darunter viele Kinder, hätten mittelschwere Verletzungen erlitten, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP. Die Schwerletzten seien mit Rettungshubschraubern in die Unfallklinik gebracht worden.

Der Unfall ereignete sich am frühen Dienstagnachmittag, kurz nachdem die beiden Kutschen während einer Tour mit Urlaubsgästen von einer Bundesstrasse auf einen Feldweg abgebogen waren. Laut Polizei war die erste Kutsche gerade an einem Bahnübergang zum Stehen gekommen, während sich die zweite Kutsche von hinten näherte. Die Pferde der hinteren Kutsche seien dann plötzlich wegen eines Geräuschs durchgegangen, so dass die hintere Kutsche auf die stehende Kutsche auffuhr. Die Kutschen seien umgekippt. Die Pferde seien unverletzt geblieben. (fal/afp)

Erstellt: 25.12.2018, 17:58 Uhr

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