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Deutscher kommt bei Hitzewelle in Arizona ums Leben

Bei 46 Grad machten sich bei Tucson im US-Staat Arizona drei Männer auf eine Wanderung. Einer ist tot, ein 33-Jähriger wird vermisst, der dritte Mann erholt sich von den Strapazen.

Von der Hitze gezeichnet: Ein Mann wird nach der Suche nach den vermissten Wanderern untersucht. (20 Juni 2016)
Von der Hitze gezeichnet: Ein Mann wird nach der Suche nach den vermissten Wanderern untersucht. (20 Juni 2016)
A. E. Araiza, Keystone

Die Hitzewelle in den USA hat ein Todesopfer aus Deutschland gefordert. Während eines Wanderausflugs im US-Staat Arizona sei ein 57 Jahre alter Deutscher gestorben, teilte das Büro des Sheriffs von Pima County am Montag mit. Ein 33-jähriger Mann, der ebenfalls aus Deutschland stamme, werde vermisst.

Die beiden Männer waren den Angaben zufolge für eine Konferenz in den USA gewesen. Zu dem Ausflug auf einem Wanderweg nahe der Stadt Tucson waren sie am Sonntag demnach gemeinsam mit einem dritten Mann aufgebrochen, der sich zurzeit von den Strapazen erholt. Die Leiche des 57-Jährigen wurde bereits gefunden. Die Suche nach dem 33-Jährigen sollte am Dienstag fortgesetzt werden.

Höchster Wert seit Aufzeichnungen

Nach weiteren Behördenangaben aus Arizona starb in der Nähe von Phoenix zudem eine 28-jährige Mountain-Bikerin. Die erfahrene Sportlerin sei mit ausreichend Flüssigkeit zu einer Tour aufgebrochen, sei dann aber von der Hitze überwältigt worden, sagte ein Feuerwehrsprecher in Phoenix. In der Nähe von Tucson starb zudem eine 54-Jährige bei einer Wanderung, wie die Behörden mitteilten.

Während der Hitzewelle war in Tucson am Sonntag eine Rekordtemperatur von 115 Grad Fahrenheit (mehr als 46 Grad) gemessen worden. In anderen Städten in Arizona wie Phoenix wurden am Montag die höchsten jemals an einem 20. Juni gemessenen Temperaturen erreicht. In Prescott war es gar der generell höchste Wert in der Stadt seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1898. In Las Vegas im Nachbarstaat Nevada lagen die Hitzewerte am Montag ebenfalls so hoch wie noch nie an einem 20. Juni.

AP/chk

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