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Schiesserei an US-Schule: 16-jährige Jaelynn Willey ist hirntot

Die Schülerin, der bei einer Schiesserei an einer US-High School in den Kopf geschossen wurde, wird nur noch durch Geräte am Leben erhalten. Diese sollen jetzt abgeschaltet werden.

Ein undatiertes Foto von Jaelynn Willey.
Ein undatiertes Foto von Jaelynn Willey.
Courtesy of the Willey Family, AFP
Die Eltern Melissa und Daniel Willey mit einem ihrer neun Kinder an einer Pressekonferenz. (22. März 2018)
Die Eltern Melissa und Daniel Willey mit einem ihrer neun Kinder an einer Pressekonferenz. (22. März 2018)
Marissa Lang/The Washington Post, AFP
«Das ist alle sehr schnell gegangen, unmittelbar nach Schulbeginn», sagte ein Schüler.
«Das ist alle sehr schnell gegangen, unmittelbar nach Schulbeginn», sagte ein Schüler.
Jim Watson, AFP
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Eine bei einer Schiesserei an einer US-High School schwer verletzte 16-Jährige ist nach den Worten ihrer Familie hirntot. Die Geräte, die Jaelynn Willey bislang am Leben erhielten, sollten abgeschaltet werden, sagten Willeys Eltern am Donnerstagabend.

Ein Ex-Freund hatte der 16-Jährigen am Dienstag an ihrer Schule im Bundesstaat Maryland in den Kopf geschossen und einen weiteren Schüler angeschossen. Der Angreifer wurde schliesslich von einem Polizisten erschossen.

«Meine Tochter wurde von einem Jungen verletzt, der ihr in den Kopf geschossen und uns damit alles genommen hat», sagte Jaelynns Mutter Melissa Willey laut der «Washington Post» bei einer Pressekonferenz.

Grossdemo geplant

Die Schiesserei ereignete sich fünf Wochen nach dem Schulmassaker in Florida, bei der ein Ex-Schüler 17 Menschen getötet hatte. Seither gibt es in den USA eine starke Schülerbewegung für eine Verschärfung der laxen Waffengesetze.

Für den kommenden Sonntag ist eine Grossdemonstration von Schülern in Washington geplant. Sie soll von Protesten in zahlreichen anderen US-Städten begleitet werden.

(AFP)

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