Zum Hauptinhalt springen

«Die Hausbesitzer müssen Massnahmen ergreifen»

Der Vizedirektor des Bundesamtes für Umwelt sagt, warum die sogenannten Hochwasser aus dem Nichts stark zugenommen haben, ob man sie verhindern kann und welche Regionen besonders gefährdet sind.

Führt noch immer Hochwasser: Die Aare in der Matte in Bern. (29. Juli 2014)
Führt noch immer Hochwasser: Die Aare in der Matte in Bern. (29. Juli 2014)
Keystone
Die Behörden begutachten die Lage auch aus der Luft: Die Aufnahme zeigt die Schäden in Altstätten. (29. Juli 2014)
Die Behörden begutachten die Lage auch aus der Luft: Die Aufnahme zeigt die Schäden in Altstätten. (29. Juli 2014)
Keystone
Der Juli brachte in diesem Jahr viel Niederschlag: Kühe drängen sich unter einen Birnbaum zum Schutz vor dem heftigen Regen auf einer Weide im Churer Rheintal. (24. Juli 2014)
Der Juli brachte in diesem Jahr viel Niederschlag: Kühe drängen sich unter einen Birnbaum zum Schutz vor dem heftigen Regen auf einer Weide im Churer Rheintal. (24. Juli 2014)
Arno Balzarini, Keystone
1 / 23

Herr Hess, 50 Prozent aller Überschwemmungs-Schadenfälle in der Schweiz entstehen abseits von Bächen oder Flüssen, wenn Wasser in grossen Mengen über das offene Gelände abfliesst. Trotzdem wird über dieses Phänomen noch nicht lange gesprochen. Warum nicht? Weil wir bis jetzt vor allem Modelle erstellt haben für Wasser, das in Flüssen oder Bächen abläuft. In den letzten fünf bis zehn Jahren haben wir aber gemerkt, dass die sogenannten Oberflächenabflüsse oder Hochwasser aus dem Nichts immer öfter vorkommen – mittlerweile sogar genauso oft wie gewöhnliche Überschwemmungen. Ihr Anteil an den Schadenfällen ist überraschend hoch. Das zeigt, dass wir das Phänomen unbedingt genauer erforschen müssen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.