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Die Kugel blieb im Knie des Polizisten stecken

Ein Polizist der Regionalpolizei Wettingen AG ist in der Nacht bei einem Einsatz durch einen Schuss aus seiner Dienstwaffe verletzt worden. Der Schuss löste sich bei einem Handgemenge.

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Die genauen Umstände der Schussabgabe sind noch unklar: Einsatz in Wettingen. (3. Oktober 2013)
Die genauen Umstände der Schussabgabe sind noch unklar: Einsatz in Wettingen. (3. Oktober 2013)
Markus Heinzer, Newspictures

Ein Polizist der Regionalpolizei Wettingen AG versuchte einen Streit in einem Haus zu schlichten. Dabei löste sich bei einem Handgemenge ein Schuss: Die Kugel blieb im Knie des Beamten stecken. Eine Ambulanz transportierte den Verletzten ins Spital. Sein Kollege blieb beim Einsatz unverletzt, wie die Aargauer Kantonspolizei mitteilt.

Nach dem Zwischenfall nahm die Polizei drei Personen in der Wohnung fest. Es handelt sich um eine 33-jährige Schweizerin und einen 23-jährigen Bewohner. Auch ein weiterer Mitbewohner wurde vorläufig festgenommen. Die Frau wurde einem Amtsarzt vorgeführt. Sie befindet sich inzwischen in einer psychiatrischen Klinik.

Strafuntersuchung eingeleitet

Die genauen Umstände der Schussabgabe sind noch unklar. Offen ist auch, weshalb die offenbar psychisch angeschlagene Frau die Polizisten angegriffen hatte. Zur Klärung des Vorfalls eröffnete die Staatsanwaltschaft Baden eine Strafuntersuchung.

Kurz nach Mitternacht war eine Patrouille der Regionalpolizei Wettingen ausgerückt, weil ein Bewohner des Mehrfamilienhauses Alarm geschlagen hatte. Die Frau und der Mann hatten sich seit längerer Zeit gestritten.

Als die Polizisten die Wohnung betraten, trafen sie zunächst auf eine Frau. Diese schien apathisch zu sein, ging dann aber unvermittelt auf die Polizisten los. Dabei kam es in den beengten Räumlichkeiten zu einem Handgemenge. In dessen Verlauf löste sich aus der Dienstwaffe des einen Polizisten ein Schuss und traf ihn im Bein.

(SDA)

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