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Die Stasi setzte 50 Spitzel auf Lenzlinger an

Inoffizielle Mitarbeiter der Stasi reisten wiederholt in die Schweiz, um Hans Ulrich Lenzlinger, seine Ehefrau und die Mitarbeiter zu bespitzeln. Zudem führte die Stasi «Zersetzungsmassnahmen» durch.

Stasi-Akte: Das DDR-Ministerium für Staassicherheit bespitzelt Hans Ulrich Lenzlinger intensiv. Lenzlinger wusste, dass er im Visier der Stasi war, machte sich aber keine grossen Sorgen. Das Bild zeigt ein Exponat der Ausstellung «Stasi. Die Ausstellung zur DDR-Staatssicherheit» im  Bildungszentrum der Stasiunterlagen-Behörde in Berlin. (15. Januar .11)
Stasi-Akte: Das DDR-Ministerium für Staassicherheit bespitzelt Hans Ulrich Lenzlinger intensiv. Lenzlinger wusste, dass er im Visier der Stasi war, machte sich aber keine grossen Sorgen. Das Bild zeigt ein Exponat der Ausstellung «Stasi. Die Ausstellung zur DDR-Staatssicherheit» im Bildungszentrum der Stasiunterlagen-Behörde in Berlin. (15. Januar .11)
Keystone
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Inoffizielle Mitarbeiter, kurz IM, spielten in der DDR eine wichtige Rolle in der Überwachung und Bespitzelung von Staatsfeinden. Für Erich Mielke, Chef des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) und oberster Herr der 90'000 Stasi-Mitarbeiter, waren die IM die «Hauptwaffe im Kampf gegen den Feind». Beim Zusammenbruch der DDR 1989 waren es rund 190'000 IM. Das heisst, auf 89 DDR-Bürger kam ein IM.

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