Zum Hauptinhalt springen

«Die Treppe hätte man sprengen müssen»

Panikforscher Michael Schreckenberg hat die Loveparade in Duisburg mit vorbereitet und vor Gefahren gewarnt. Seiner Ansicht nach ist klar, wer das tödliche Gedränge ausgelöst hat.

«Wenn die Leute nicht heruntergestürzt wären, wäre meiner Einschätzung nach nichts passiert»: Michael Schreckenberg.
«Wenn die Leute nicht heruntergestürzt wären, wäre meiner Einschätzung nach nichts passiert»: Michael Schreckenberg.
Keystone

Ist es nicht absoluter Irrsinn, solche Massen über ein Nadelöhr auf das Gelände der Loveparade zu schleusen? Es wird viel mit falschen Zahlen operiert, angeblich hätten sich 1,4 Millionen Menschen auf dem Gelände aufgehalten, das nur 250'000 fasst. Dort war nie ein annähernder Füllungsgrad erreicht. Zum Zeitpunkt des Unglücks waren nicht einmal 200'000 Leute auf dem Gelände. Auch war der Tunnel eigentlich breit genug für die Massen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.