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«Diese Katastrophe übersteigt jede Vorstellungskraft»

Nach dem schweren Erdbeben in Nepal gibt es bisher keine Hinweise auf Schweizer Opfer. Bharat Pokharel, Programmdirektor von Helvetas, sagt, wie er die Katastrophe erlebte und wie die Situation ist.

Weg der Zerstörung: Nepalesen gehen an eingestürzten Gebäuden in Trishuli nördlich von Kathmandu vorbei. (4. Mai 2015)
Weg der Zerstörung: Nepalesen gehen an eingestürzten Gebäuden in Trishuli nördlich von Kathmandu vorbei. (4. Mai 2015)
Prakash Mathema, AFP
Einige Gebiete konnten die Rettungskräfte noch nicht erreichen: Zerstörtes Dorf im Bezirk Sindhupalchok, Nepal. (3. Mai 2015)
Einige Gebiete konnten die Rettungskräfte noch nicht erreichen: Zerstörtes Dorf im Bezirk Sindhupalchok, Nepal. (3. Mai 2015)
Reuters/Navesh Chitrakar
Das Epizentrum des Bebens lag 80 Kilometer nordwestlich der nepalesischen Hauptstadt. (25. April 2015)
Das Epizentrum des Bebens lag 80 Kilometer nordwestlich der nepalesischen Hauptstadt. (25. April 2015)
Navesh Chitrakar, Reuters
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«Das Erdbeben war schrecklich und furchteinflössend», sagt Bharat Pokharel, Programmdirektor von Helvetas in Nepal. «Alles rüttelte sehr heftig um uns herum. Häuser und andere Gebäude stürzten ein, die Strassen bekamen Risse, Strommasten und Bäume fielen um.» Die Menschen hätten ihre Häuser verlassen, sie hielten sich seither im Freien auf. «Es herrscht Chaos und Angst. Die Spitäler kommen kaum nach mit der Versorgung der vielen Verletzten», erzählt Pokharel, der mit seiner Familie in Kathmandu lebt. «Diese Katastrophe übersteigt jede Vorstellungskraft.» Auch zehn Stunden nach dem Erdbeben kurz vor Mittag (Ortszeit) seien Erschütterungen zu spüren gewesen. In der Zeit dazwischen habe es mindestens 15 Nachbeben gegeben.

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