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«Diesen Monstersturm haben wir selbst gezüchtet»

Hurrikan Patricia ist der bisher schwerste registrierte Wirbelstrum. Laut Greenpeace trägt der Mensch die Schuld daran.

Der Fluss Trinity schwemmt gewaltige Wassermassen nach Dallas. (24. Oktober 2015)
Der Fluss Trinity schwemmt gewaltige Wassermassen nach Dallas. (24. Oktober 2015)
Tony Gutierrez, Keystone
In Texas regnete es in 24 Stunden 50 Zentimeter: Die Skyline von Dallas. (24. Oktober 2015)
In Texas regnete es in 24 Stunden 50 Zentimeter: Die Skyline von Dallas. (24. Oktober 2015)
Tony Gutierrez, Keystone
Das US-amerikanische Wetter- und Ozeanografiebehörde Noaa stufte Patricia in die gefährlichste Kategorie 5 ein: Patricia vor dem Eintreffen an Mexikos Pazifikküste. (22. Oktober 2015)
Das US-amerikanische Wetter- und Ozeanografiebehörde Noaa stufte Patricia in die gefährlichste Kategorie 5 ein: Patricia vor dem Eintreffen an Mexikos Pazifikküste. (22. Oktober 2015)
Noaa, Keystone
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Hurrikan Patricia ist nach Ansicht der Umweltschutzorganisation Greenpeace eine Folge des menschengemachten Klimawandels. «Dieser Hurrikan ist kein Naturphänomen mehr sondern ein Monstersturm, den wir mit unserem Ausstoss von Treibhausgasen selbst gezüchtet haben», sagte der Klimaexperte Karsten Smid laut einer Mitteilung. «Klimawandel und El Niño haben den Hurrikan Patricia zu bisher nie gekannten Dimensionen aufgeheizt.»

Allerdings schwächte er sich über dem mexikanischen Festland deutlich ab und richtete bisher weniger Schäden als befürchtet. Auf dem Meer war Patricia aber der bisher schwerste registrierte Hurrikan. Dort gab es Windgeschwindigkeiten von bis zu 400 Stundenkilometern.

Keine Toten oder schwere Schäden

Smid sagte, es sei «beschämend», dass vor dem UNO-Klimagipfel im Dezember in Paris, wo ein Weltklimavertrag für über 190 Staaten abgeschlossen werden soll, wenig vorangehe. «Während die Klimadiplomaten um jedes Komma streiten, trifft es die Menschen mit immer stärkerer Wucht.»

Hurrikan Patricia hat Mexiko mit heftigem Regen heimgesucht. Bei seinem Zug über den gebirgigen Westen des Landes verlor der Sturm am Samstag an Stärke. Es gab Berichte über Überschwemmungen und Erdrutschen, aber zunächst keine über Tote oder schwere Schäden. Meteorologen hatten den Hurrikan als einen der stärksten je registrierten Stürme mit potenziell katastrophalen Folgen bezeichnet.

(SDA)

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