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Dieser Juli war der heisseste

Wegen Klimawandel und El Niño: Das Jahr 2016 dürfte das heisseste seit Aufzeichnungsbeginn werden.

Bei so viel Hitze braucht es eine Abkühlung: Jugendliche springen in den Genfersee. (9. Juli 2016)
Bei so viel Hitze braucht es eine Abkühlung: Jugendliche springen in den Genfersee. (9. Juli 2016)
Jean-Christoph Bott, Keystone

Nachdem schon die letzten Monate als jeweils heisseste seit Aufzeichnungsbeginn identifiziert wurden, reiht sich nun auch der Juli in diese Serie aus Klimarekorden ein, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa bekanntgab.

Experten hatten bereits Ende 2015 vorhergesagt, dass 2016 wahrscheinlich das heisseste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen 1880 werden würde. Damit würde der Temperaturrekord das dritte Jahr in Folge gebrochen.

Und 2016 ist auf dem besten Weg dahin: Der Juli war laut NASA-Daten um 0,84 Grad Celsius wärmer als der Durchschnitts-Juli der Jahre 1951 bis 1980, und 0,11 Grad wärmer als der vorherige Rekord im Juli 2015.

Menschengemachter Klimawandel

Laut Meteo Schweiz lag auch hierzulande der Juli im landesweiten Mittel 0,9 Grad über der Norm von 1981 bis 2010. Voraussichtlich am Mittwoch werden auch die weltweiten Daten der «National Oceanic and Atmospheric Administration» (NOAA) für den Juli erwartet. Für die Spitzentemperaturen machen Experten hauptsächlich den menschengemachten Klimawandel verantwortlich.

Hinzu kommt das wiederkehrende Klimaphänomen El Niño, das Ende 2015 auftrat und sich bereits wieder abgeschwächt hat. Dieser El Niño war der schwerste seit über zwanzig Jahren.

SDA/kat

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