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Dieser Pöstler versteht keinen Spass

Zwei Paketboten werden von schelmischen Kindern mit Wasserpistolen angespritzt. Das hat Konsequenzen – für einen der beiden.

Spass ist Ansichtssache: Kinder-Trio ärgert Postbeamten-Duo. (Quelle: SWNS TV)

Dass sie während ihres Botendienstes von Kindern mit Wasserpistolen angespritzt werden, passt den Paketboten der britischen Royal Mail überhaupt nicht in den Kram. Während einer der beiden Pöstler, nachdem er eine Ladung Wasser abbekommen und die bereits geöffnete Autotür wieder geschlossen hatte, im Auto sitzen blieb, schnappte sich sein Kollege nach seinem Botengang kurzerhand eines der Spielzeuge, verstaute es in den Kofferraum und fährt davon. Dies zeigen Aufnahmen einer Überwachungskamera.

Opfer der Enteignung ist ein 5-jähriger Bub. Nach Aussagen seiner Mutter habe der Paketbote zudem ihren Jungen am Arm gepackt und massiv beleidigt. Fünfmal habe sie sich bei der Post beschwert, bevor seitens des Unternehmens eine Entschuldigung kam, berichtet der «Mirror» heute.

«Royal Mail erwartet die höchsten Verhaltensnormen von unseren Mitarbeitern bei Auslieferungen und das ist kein akzeptables Verhalten», sagte die Firmensprecherin Sally Hopkins. Man habe sich beim Kunden entschuldigt und der Mutter einen Check zukommenlassen, «damit sie ihrem Sohn ein neues Spielzeug kaufen kann.»

Die Strasse, in der der Vorfall sich ereignete, ist für den kritisierten Paketboten bis auf Weiteres eine No-Go-Zone: Gemäss Royal Mail darf er seine Waren nicht mehr an dieser Adresse abliefern. Die Wasserpistole wurde später in einem Mülleimer von einem Dorfladenbesitzer gefunden.

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