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Drei Jahre Zittern und Bangen für einen Tag Blüte

Es hat lange gedauert, bis der Titanwurz in Blüte ging. Der Leiter des Botanischen Garten erklärt, wie sehr um die Blüte gezittert werden musste und wieso ihn das Publikumsinteresse überrascht.

Schwül ist es im Gewächshaus, wo die grösste Blume der Welt steht. Und feucht. «Die Luftfeuchtigkeit muss immer zwischen 80 und 90 Prozent betragen», sagt Bruno Erny, Leiter des Botanischen Gartens Basel. Im Dreiminuten-Takt werden die Besucher durch das Treibhaus geführt.

Es bleibt nicht viel Zeit zum Staunen und Schnuppern. Nach einer kurzen Erklärung, wie gewaltig die Ausmasse des Kolbens sind, lassen sich noch ein paar Fotos schiessen. Dann ist die Besichtigung zu Ende. Weit über zehntausend Menschen haben die Pflanze mit dem wissenschaftlichen Namen Amorphophallus titanum seit Donnerstagabend besucht. Erny sagt: «3700 kamen in der Nacht von Freitag auf Samstag.» Und auch am Samstag hat der Besucherstrom schon in den frühen Morgenstunden angezogen.

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