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Drei Tigerbabys und ihre Hunde-Nanny

Chira, Batari und Izzy fehlt die Tigermama, dafür haben sie einen Hundepapa. Im Cincinnati Zoo bringt der australische Schäferhund Blakley ihnen die Regeln und das Kuscheln bei.

Tierische Liebe: Zoowärterin Michelle Kuchle und Hund Blakely spielen mit den drei malayischen Tigern im Zoo von Cincinnati. (13. Februar 2017).
Tierische Liebe: Zoowärterin Michelle Kuchle und Hund Blakely spielen mit den drei malayischen Tigern im Zoo von Cincinnati. (13. Februar 2017).
Dawn Strasser/Cincinnati Zoo & Botanical Garden vi, Keystone
Weil die drei Jungen von ihrer Mutter ignoriert werden, kümmert sich der australische Schäferhund als «Erwachsener im Raum» um die Rabauken.
Weil die drei Jungen von ihrer Mutter ignoriert werden, kümmert sich der australische Schäferhund als «Erwachsener im Raum» um die Rabauken.
Twitter/CincinnatiZoo/MarkDumont
Die einmonatige Geissenantilope wurde ebenfalls von der Mutter ignoriert. Blakely hatte ihr Gesellschaft geleistet und soziales Verhalten beigebracht bis es bereit für die Herde war.
Die einmonatige Geissenantilope wurde ebenfalls von der Mutter ignoriert. Blakely hatte ihr Gesellschaft geleistet und soziales Verhalten beigebracht bis es bereit für die Herde war.
AP Photo/John Minchillo, Keystone
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Blakely war schon Ersatz-Vater für Geparden, Wallabys oder Ozelots. Jetzt kümmert sich der sechs Jahre alte Australian-Sheperd-Rüde im Zoo von Cincinnati um drei junge Tiger, die am 3. Februar 2017 auf die Welt kamen. Der Zoo veröffentlichte am Freitag Bilder, die Ersatz-Papa Blakely mit dem adoptierten Nachwuchs zeigen.

Da bei der Mutter der Tigerjungen kein Mutterinstinkt nach der Geburt einsetzte, hatten sich zunächst Zoopfleger um die fünfwöchigen Rabauken Chira, Batari und Izzy gekümmert. Nun solle Hund Blakely als «Erwachsener im Raum» den Nachwuchs auf tierische Weise disziplinieren und erziehen, erklärt die Chefin der Aufzuchtstation des Zoos, Dawn Strasser.

Blakely soll die jungen Tiger zum Beispiel kontrollieren, wenn sie beim Spielen zu hart oder aggressive werden. Aber auch Kuscheln mit Blakely kommt nicht zu kurz. Der Nachwuchs darf auf dem Rüden umherklettern und sich aufwärmen. Im Sommer dieses Jahres sollen die drei Tiger dann in den Raubkatzen-Canyon des Zoos ziehen.

dapd/foa

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