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«Du wirst das schon gut machen, Vater»

Luca Mongelli ist erleichtert, dass Experten seine Aussagen stützen, wonach es nicht der Hund war, der ihn 2002 zum Invaliden machte. Seinen Vater begleitete er nicht nach Sion. Er lernt auf eine Lateinprüfung.

Will endlich Gerechtigkeit: Luca Mongelli an einer Kundgebung von Sympathisanten in Sitten. (27. Januar 2012)
Will endlich Gerechtigkeit: Luca Mongelli an einer Kundgebung von Sympathisanten in Sitten. (27. Januar 2012)
Keystone
Hoffnung auf Gerechtigkeit: Nicola Mongelli (M.), Vater des invaliden Luca, spricht an einer Pressekonferenz mit der Psychologin Cinzia Gimelli und dem Kriminologen Luciano Garofano (r.). (8. Januar 2013)
Hoffnung auf Gerechtigkeit: Nicola Mongelli (M.), Vater des invaliden Luca, spricht an einer Pressekonferenz mit der Psychologin Cinzia Gimelli und dem Kriminologen Luciano Garofano (r.). (8. Januar 2013)
Jean-Christophe Bott, Keystone
Aufgrund der Zeichnung soll der Fall Luca neu aufgerollt werden. Nicola Mongelli, Lucas Vater, überreichte am 13. Oktober 2010 in Sitten eine Petition mit 9343 Unterschriften.
Aufgrund der Zeichnung soll der Fall Luca neu aufgerollt werden. Nicola Mongelli, Lucas Vater, überreichte am 13. Oktober 2010 in Sitten eine Petition mit 9343 Unterschriften.
Keystone
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Als Luca Mongelli von den Untersuchungsergebnissen des italienischen Expertenteams erfuhr, habe er erst einmal herzhaft gelacht, erzählt sein Vater Nicolas Mongelli. «Er sagte mir: Das ist ja genau das, was ich seit zehn Jahren erzähle!» Seit der damals siebenjährige Luca vor zehn Jahren aus dem Koma erwachte, als Tetraplegiker und blind, hat er stets dasselbe berichtet. Ihm bekannte Jugendliche hätten ihn drei Monate früher, am Abend des 7. Februar 2002, in Veysonnaz VS angegriffen und mit Zweigen geschlagen.

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