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Durch diesen Schacht flohen die Basler Ausbrecher

In Basel flüchteten drei Häftlinge aus einem Untersuchungsgefängnis durch eine anliegende Wohnung. Deren Mieter ist verärgert, dass die Gefängnisleitung den Ausbruch trotz seiner Hinweise nicht vereitelte.

Ausbruch dank Einbruch: Durch die Decke einer Wohnung im ersten Stock der Inneren Margarethenstrasse 24a sind die Flüchtigen in die Freiheit gelangt...
Ausbruch dank Einbruch: Durch die Decke einer Wohnung im ersten Stock der Inneren Margarethenstrasse 24a sind die Flüchtigen in die Freiheit gelangt...
Lukas Bertschmann
...und haben ein Trümmerfeld hinterlassen.
...und haben ein Trümmerfeld hinterlassen.
Lukas Bertschmann
Zwischen diesen beiden Gebäuden hat sich das Trio durchgegraben. In der angrenzenden Wohnung im ersten Stock (offenes Fenster) waren sie gelandet.
Zwischen diesen beiden Gebäuden hat sich das Trio durchgegraben. In der angrenzenden Wohnung im ersten Stock (offenes Fenster) waren sie gelandet.
Lukas Bertschmann
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Pascal Suter ist wütend. Er wohnt direkt neben dem Untersuchungsgefängnis Waaghof in Basel, aus dem gestern drei Häftlinge ausgebrochen sind – direkt durch Sutters Wohnung. Verärgert ist Suter, weil der Ausbruch für ihn nicht aus blauem Himmel kam: Vor einer Woche habe er der Gefängnisleitung des Waaghofs mitgeteilt, er höre in den letzten zwei bis drei Wochen gegen Abend wieder ein Kratzen und Hämmern im Innern der Wand – und zwar auf der Seite, wo die Liegenschaft Innere Margarethenstrasse 24a an das Untersuchungsgefängnis grenzt. «Es war unheimlich», so Suter. Es verwundert ihn sehr, dass man dies im Gefängnis selbst nicht habe feststellen können. Gefängnisleiter Jörg Degen bestätigt die Beschwerde gegenüber Baz.ch. Trotz mehrerer täglichen Kontrollgänge sei nichts bemerkt worden.

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