Zum Hauptinhalt springen

«Ein paar Minuten haben unsere heile Welt zerstört»

Nachrichten aus der Stille: In Willisau gedachten gestern Nachmittag Hunderte der Opfer der Bluttat in der Holzfirma Kronospan.

Die Besucher verlassen die Kirche von Willisau: Trauerfeier für die Opfer der Bluttat von Menznau.
Die Besucher verlassen die Kirche von Willisau: Trauerfeier für die Opfer der Bluttat von Menznau.
Doris Fanconi

Gut 600 Personen in der katholischen Kirche in Willisau sind still. Nicht totenstill – aber still für die Toten. Soeben sind die Kirchenglocken verstummt, die letzten Ankömmlinge haben Platz genommen oder stehen in der hintersten Reihe der fast vollen Kirche.

Draussen im 7000-Seelen-Städtchen scheint die Sonne vom blassblauen Himmel. Mütter gehen mit ihren Kinderwagen spazieren, Dorfbewohner erledigen in der Bilderbuch-Altstadt ihre Einkäufe. In der Kirche ist all das weit weg, die Helligkeit draussen. «Sie wurden gestern mit der dunkelsten Seite unserer Gesellschaft konfrontiert», wird der Luzerner Regierungsrat Guido Graf später zur Trauergemeinde sagen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.