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Ein Toter bei Brand auf Passagierschiff

Auf einem Schiff mit 1230 Menschen an Bord auf dem Roten Meer ist es zu einem Brand gekommen. Dabei ist ein Mensch ums Leben gekommen. Der Mann ertrank, weil er aus Panik ins Wasser gesprungen war.

Bei einem Feuer auf einer Fähre auf dem Roten Meer ist heute ein Mensch ums Leben gekommen. 1249 weitere Passagiere wurden gerettet, wie der jordanische Sprecher für Zivilschutz, Farid al Scharaa, mitteilte. Zwölf von ihnen wurden demnach mit Rauchvergiftungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Die übrigen Passagiere sowie der Kapitän und drei Besatzungsmitglieder seien auf eine andere Fähre Richtung Ägypten gebracht worden.

Am Morgen war im Frachtraum der Fähre auf dem Weg zum ägyptischen Hafen Nuweiba am Golf von Akab ein Feuer ausgebrochen. Rund 16 Kilometer vor der Küste Jordaniens erreichte schliesslich ein Schiff mit Rettungskräften die Unglücksfähre. Ihnen sei es gelungen, die Flammen zu löschen, erklärte al Scharaa. Allerdings sprang demnach ein jordanischer Passagier ins Wasser und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu. An Bord der «Pella» seien überwiegend ägyptische Gastarbeiter gewesen, die wegen des am Sonntag beginnenden muslimischen Opferfests in die Heimat reisten.

Auf dem Roten Meer ist es in der Vergangenheit bereits zu ähnlichen Zwischenfällen gekommen. Im Februar 2006 kamen beim Ausbruch eines Feuers auf einer Fähre rund 1'000 zumeist aus Ägypten stammende Passagiere ums Leben.

dapd/wid

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