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«Einen glücklichen Eindruck machte keiner von ihnen»

Bluttat in Lachen SZ: Ein Vater wollte seine 22-jährige Tochter töten. Sie überlebte, ihr Zustand ist aber kritisch. Der Täter wurde festgenommen. Nachbarn berichteten, sie hätten Schüsse gehört, die Polizei dementiert.

Am Montagmorgen ereignete sich an der Rosengartenstrasse in Lachen ein Gewaltdelikt: Ein 53-jähriger Italiener versuchte, seine 22-jährige Tochter zu töten. Nachdem der Rettungsdienst die junge Frau reanimiert hatte, wurde sie von der Rega in eine Spezialklinik geflogen. Ihr Zustand sei kritisch.

Der Vater einer fünfköpfigen Familie konnte inzwischen festgenommen werden und befindet sich in Polizeigewahrsam, sagt Kapo-Sprecher David Mynall gegenüber Redaktion Tamedia. Zum möglichen Tatmotiv, zur Tatwaffe und zur Verletzung der 22-Jährigen macht Mynall keine Angaben. Der Zustand des Opfers war auch am Abend noch kritisch. Geschossen wurde gemäss Mynall aber nicht.

«Seit längerer Zeit arbeitslos»

Der Abwart des Nachbarhauses sagt gegenüber Redaktion Tamedia, die Familienmitglieder seien als ruhige und freundliche Menschen bekannt gewesen: «Es hat nie Anzeichen für Konflikte gegeben.»

Dass in der Familie des Opfers doch nicht alles zum Besten stand, vermutet ein anderer Nachbar. Die Eltern von zwei erwachsenen Töchtern und einem Sohn seien selten zusammen gesehen worden. Und so zurückhaltend die Familie gewirkt habe: «Einen glücklichen Eindruck machte eigentlich keiner von ihnen.»

Eine weitere Nachbarin vermutet, der Mann sei «seit längerer Zeit arbeitslos gewesen». Sie habe ihn jedenfalls immer tagsüber gesehen. Die Umstände des Tötungsversuchs werden von der Kantonspolizei Schwyz und der kantonalen Staatsanwaltschaft untersucht.

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