Zum Hauptinhalt springen

Einige Leichen werden wohl niemals geborgen

Eine Woche nach dem schweren Erdbeben in Neuseeland ist die Zahl der bestätigten Toten weiter gestiegen. Die Bergungsarbeiten werden von heftigen Stürmen behindert.

Die Folgen des Erdbebens: Ein Bagger reisst eine vom Erdbeben beschädigte Kirche in Christchurch nieder.
Die Folgen des Erdbebens: Ein Bagger reisst eine vom Erdbeben beschädigte Kirche in Christchurch nieder.
Keystone
Alles weg: Ein japanisches Rettungsteam während einer Gedenkminute in Christchurch. (6. März 2011)
Alles weg: Ein japanisches Rettungsteam während einer Gedenkminute in Christchurch. (6. März 2011)
Keystone
Enorme Schäden: In Christchurch wurden Hunderte Gebäude komplett zerstört.
Enorme Schäden: In Christchurch wurden Hunderte Gebäude komplett zerstört.
Keystone
1 / 28

Die Zahl der bestätigten Todesopfer ist auf 160 gestiegen. Tatsächlich werde sie wegen der zahlreichen Vermissten vermutlich bei etwa 240 liegen, teilt die Polizei mit.

Am Dienstag hatte ein Erdbeben der Stärke 6,3 die Südinsel Neuseelands erschüttert, das Epizentrum lag nur wenige Kilometer von der belebten Innenstadt von Christchurch entfernt. Zahlreiche Bürogebäude, Kirchen und Häuser in der mit 350'000 Einwohnern grössten Stadt der Südinsel wurden stark beschädigt.

Einige Leichen werden wohl niemals geborgen

Die Polizei geht davon aus, dass einige Leichen wohl niemals geborgen werden können, weil sie von den Trümmern zermalmt wurden. Angehörige der Opfer, darunter 250 Ausländer und 100 Neuseeländer, wurden am Mittwoch unter Ausschluss der Öffentlichkeit von den Behörden zu den Unglücksorten geführt.

Eine unbekannte Zahl von Studenten und Berufstätigen aus Japan, China und anderen Ländern besuchten eine Sprachschule, die in einem der beiden Bürogebäude untergebracht war, die bei dem Erdstoss komplett eingestürzt waren. Die Polizei vermutet bis zu 120 Leichen unter den Trümmern des Canterbury Television-Gebäudes.

Die Bergungsarbeiten werden heute von heftigen Winden mit Geschwindigkeiten von 90 Kilometer pro Stunde behindert, die Staubwolken aufwirbelten und Dachzinnen über den Unglücksorten verstreuten. Die für die Aufräumarbeiten genutzten Kräne konnten angesichts der Windstärke nicht eingesetzt werden.

dapd/raa

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch