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Eltern von Carla S. wollen Haus in Rupperswil nicht übernehmen

Die Familie der in Rupperswil ermordeten Carla S. hat das Erbe ausgeschlagen. Nun läuft ein Konkursverfahren.

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Tatort: In diesem Haus in Rupperswil wurden Carla S., ihre beiden Söhne sowie die Freundin des älteren Sohnes ermordet.
Tatort: In diesem Haus in Rupperswil wurden Carla S., ihre beiden Söhne sowie die Freundin des älteren Sohnes ermordet.
Keystone

Das Haus in Rupperswil AG, in dem im vergangenen Dezember vier Personen getötet wurden, wird wohl versteigert. Die Familie hat das Erbe ausgeschlagen, berichtet der Regionalfernsehsender «Tele M1».

Der Besitz des Hauses, in dem ihre Tochter umgebracht worden sei, würde sie zu sehr belasten, sagt der Vater von Carla S. zum Fernsehsender: «Weder wir Eltern noch Carlas Bruder haben Bedarf an diesem Haus. Wir möchten mit dem schrecklichen Tod unserer Tochter endlich abschliessen können.»

Keine Geldprobleme

Nun sei ein vorläufiges Konkursverfahren eröffnet worden. Carla S. habe aber keine Geldprobleme oder Schulden gehabt, betont der Vater.

Bei einem der schwersten Gewaltverbrechen im Kanton Aargau wurden die 48-jährige Carla S., ihre 13- und 19-jährigen Söhne sowie die Freundin des älteren Sohnes ermordet. Die Opfer waren mit Kabelbindern gefesselt und wiesen Stich- oder Schnittverletzungen auf. Danach zündeten die Täter das Haus der Familie an, um Spuren zu verwischen. Die Tat ist nach wie vor ungeklärt.

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