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Enkel muss drei Monate in Untersuchungshaft

Tötungsdelikt in Aarau: Der tatverdächtige 27-jährige Enkel des 81-jährigen Opfers bleibt in Gewahrsam. Der Mann war vor seiner Tat wegen psychischer Probleme in Behandlung.

Mord hinter Mauern? In diesem Haus ereignete sich der Todesfall.
Mord hinter Mauern? In diesem Haus ereignete sich der Todesfall.
Stefan Hohler
Suche nach einer Tatwaffe: Die Polizei sucht mit Hunden das Gelände des Nachbarhauses ab.
Suche nach einer Tatwaffe: Die Polizei sucht mit Hunden das Gelände des Nachbarhauses ab.
Stefan Hohler
Der mutmassliche Täter und die 81-Jährige lebten im selben Haus: Polizist bei der Spurensicherung.
Der mutmassliche Täter und die 81-Jährige lebten im selben Haus: Polizist bei der Spurensicherung.
Stefan Hohler
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Der 27-jährige Mann, der vergangene Woche in Aarau mutmasslich seine 81-jährige Grossmutter mit einem spitzen Gegenstand umgebracht hat, wird für drei Monate in Untersuchungshaft genommen. Dies entschied das Zwangsmassnahmengericht auf Antrag der Aargauer Staatsanwaltschaft.

Elisabeth Strebel von der Aargauer Staatsanwaltschaft bestätigte am Montag einen entsprechenden Online-Bericht der «Aargauer Zeitung». Der Antrag wurde mit Verdunkelungs- und Fluchtgefahr begründet.

Behandlung wegen psychischer Probleme

Der Mann war vor seiner Tat wegen psychischen Problemen in Behandlung gewesen. Dies habe man aber erst im Zusammenhang mit der Tat erfahren, sagte Strebel gegenüber dem Regionaljournal Aargau/Solothurn von SRF.

Eine Meldung des «Blicks», wonach der Mann seine Grossmutter schon einmal tätlich angegriffen hatte, konnte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft nicht bestätigen. Der mutmassliche Täter ist ist nach wie vor nicht geständig. Auch das Tatwerkzeug konnte noch nicht gefunden werden.

Die 81-jährige, alleinstehende Frau war am vergangenen Mittwochabend tot in ihrem Einfamilienhaus in Aarau aufgefunden worden. Schnell erwies sich der 27-jährige Enkel als Tatverdächtiger. Er wurde in der Nacht auf Donnerstag verhaftet.

SDA/mw

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