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Entführte Sahara-Touristen sind in Sicherheit

Die in Ägypten verschleppten europäischen Touristen und ihre Begleiter sind frei. Ob Lösegeld gezahlt wurde, ist unklar.

Die fünf Deutschen, fünf Italiener und eine Rumänin sowie ihre acht ägyptischen Begleiter seien in Sicherheit, berichtete heute das ägyptische Staatsfernsehen. Der italienische Aussenminister Franco Frattini bestätigte die Freilassung gemäss Berichten des italienischen Fernsehsenders Sky TG 24. Frattini wollte allerdings noch keine Angaben über ihren Gesundheitszustand machen: «Unsere Mitbürger und die anderen Geiseln sind befreit worden. Wir überprüfen gerade ihren Gesundheitszustand.»

Unterwegs nach Kairo

Wo sich die 19 Sahara-Reisenden und ihre Begleiter derzeit aufhalten, ist unklar. Eine Nachrichtenagentur berichtete unter Berufung auf einen «offiziellen Informanten», die 19 Teilnehmer einer Wüstenexpedition seien gesund und befänden sich auf dem Weg nach Kairo.

Bewaffnete Angreifer hatten die Reisegruppe vor etwa zehn Tagen in einer abgelegenen Wüstenregion im Süden Ägyptens entführt. Anschliessend waren die Geiseln im Grenzgebiet zwischen Ägypten, Libyen, dem Sudan und dem Tschad hin und her verschleppt worden. Angeblich forderten die Entführer ein Lösegeld von sechs Millionen Euro. Über die Identität und den Verbleib der Entführer gibt es keine Informationen.

SDA/vin

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