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«Er hatte viele Dämonen in sich»

Ihr Ex-Mann tötete vergangenen Sonntag 26 Menschen im texanischen Sutherland Springs. In einem Interview spricht Tessa Brennaman über die Ehe.

Besuch des Tatorts: Vizepräsident Mike Pence trifft Angehörige der Opfer. (8. November 2017)
Besuch des Tatorts: Vizepräsident Mike Pence trifft Angehörige der Opfer. (8. November 2017)
Eric Gay/AP, Keystone
Trauer in Sutherland Springs: Angehörige errichteten eine kleine Gedenkstätte in der Nähe der First Baptist Church. (7. November 2017)
Trauer in Sutherland Springs: Angehörige errichteten eine kleine Gedenkstätte in der Nähe der First Baptist Church. (7. November 2017)
Getty Images/AFP
Die «Dallas Morning News» berichtete auf ihrer Website, ein zwei Jahre altes Kind sei unter den Verletzten.
Die «Dallas Morning News» berichtete auf ihrer Website, ein zwei Jahre altes Kind sei unter den Verletzten.
KSAT/AP, Keystone
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Devin Kelley wurde 2012 dafür verurteilt, seine Frau geschlagen und getreten und seinem Stiefsohn, damals ein Säugling, den Schädel gebrochen zu haben. Ein Jahr musste er dafür ins Gefängnis - und hätte zum Zeitpunkt der Tat vom vergangenen Sonntag dort auch noch sitzen sollen, wie wenige Tage nach dem Massaker vom texanischen Sutherland Springs bekannt wird.

Im Interview mit «CBS News» spricht nun seine damalige Frau über ihren Ex. Sie habe in konstanter Angst vor ihm gelebt. «Er hatte unzählige Dämonen oder Hass in sich», so Tessa Brennaman.

Die Ehe sei geprägt gewesen von Missbrauch – einmal habe er sie wegen einer Busse für zu schnelles Fahren bedroht. «Er trug eine Pistole auf sich, nahm und richtete sie auf meine Schläfen. Dann sagte er: ‹Willst du sterben? Willst du sterben?›» Er habe nicht nur ihr mit dem Tod gedroht, sondern auch seiner ganzen Familie.

Nach seiner Tat vom Sonntag, als K. 26 Menschen in einer Kirche erschoss - richtete er sich schliesslich selbst.

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