«Zuerst ein Donner, dann hat es gerüttelt»

Im Kanton Zug hat die Erde gebebt. Die Erschütterungen wurden über die Kantonsgrenzen hinaus gespürt.

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Der Schweizerische Erdbebendienst der ETH Zürich hat am Dienstag fünf Kilometer südöstlich von Zug ein Erdbeben registriert: Gemäss einer ersten automatisch generierten Mitteilung wurde die Stärke mit einer Magnitude von 3,4 angegeben, in einer zweiten wurde der Wert auf 3,7 erhöht – und schliesslich wurde der Wert auf 3,3 korrigiert.

Das Erdbeben, das am Dienstag um 10.22 Uhr verzeichnet wurde, dürfte gemäss ETH-Mitteilung «weiträumig verspürt» worden sein. Schäden seien bei einem Beben dieser Stärke in der Regel aber nicht zu erwarten.

Bei der Kantonspolizei Zug gingen bislang keine Meldungen ein, wie eine Sprecherin sagte. Das Beben wurde jedoch über die Kantonsgrenzen hinaus verspürt.

«Lauter Knall»

«Mein Schreibtisch hat vibriert (...) es dauerte etwa 20 Sekunden», meldet ein Leserreporter aus Unterentfelden AG. Ein weiterer Leser aus Steinhausen schreibt: «Zuerst eine Art Donner und dann hat es kurz gerüttelt.» Auch eine Leserin aus Oberwil bei Zug berichtet von einem «lauten Knall». Laut mehreren Meldungen ist das Beben ebenfalls im Tösstal deutlich gespürt worden.

Dass Erdbeben in der Schweiz lokal spürbar sind, ist keine Seltenheit. So zitterte etwa die Erde am 2. und 3. November in Sierre VS (Magnitude 3,1) und in Sion VS (2,8). Im März war gemäss Liste des Erdbebendienstes ein Ereignis im Glarnerland mit einer Stärke von 4,6 gar «verbreitet spürbar». (woz/SDA)

Erstellt: 21.11.2017, 10:31 Uhr

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