Starkes Erdbeben erschüttert Sumatra

Vor der indonesischen Küste hat die Erde gebebt. Sogar in Singapur haben Menschen die Erschütterung gespürt.

Eine Karte des amerikanischen Erdbebeninstituts zeigt, wo sich das Beben ereignet hat.

Eine Karte des amerikanischen Erdbebeninstituts zeigt, wo sich das Beben ereignet hat. Bild: via USGS

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Vor der indonesischen Insel Sumatra hat es am Sonntag ein starkes Erdbeben gegeben. Das Beben hatte eine Stärke von 6,4 und ereignete sich 73 Kilometer westlich von Bengkulu auf Sumatra in einer Tiefe von 35 Kilometern, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte.

Nach örtlichen Behördenangaben bestand keine Tsunami-Gefahr. Das Erdbeben sei «ziemlich stark» gewesen und sei noch in der Stadt Padang weiter nordwestlich zu spüren gewesen, sagte ein Vertreter der indonesischen Wetter- und Geophysik-Behörde der Nachrichtenagentur AFP.

Sogar in Singapur spürbar

Die Behörden prüften, ob es mögliche Opfer oder Schäden gab. Bewohner von Bengkulu erzählten, in Panik aus ihren Häusern gerannt zu sein. Der Fernsehsender Channel NewsAsia berichtete, bei ihm seien Anrufe aus dem 590 Kilometer von Bengkulu entfernten Stadtstaat Singapur eingegangen, wo Bewohner ebenfalls Erdstösse gespürt hätten.

In Indonesien bebt häufig die Erde. Der südostasiatische Inselstaat liegt in einer seismologisch aktiven Zone, wo es immer wieder zu Erschütterungen und Vulkanausbrüchen kommt. (roy/afp/ap)

Erstellt: 13.08.2017, 05:59 Uhr

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