Erdbeben in Frankreich auch in der Schweiz spürbar

An der deutsch-französischen Grenze bei Müllheim hat am Freitagabend die Erde gebebt.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Am Freitagabend hat nördlich der Schweizer Grenze in Frankreich die Erde gebebt. Die Erschütterung mit einer Stärke von etwa 3,5 auf der Richterskala dürfte nach Angaben des Schweizer Erdbebendienstes der ETH Zürich deutlich verspürt worden sein.

Nach Angaben des Erdbebendienstes ereignete sich das Beben kurz nach 23.30 Uhr. Das Epizentrum lag demnach ungefähr elf Kilometer westlich von Müllheim an der deutsch-französischen Grenze. Der Ort liegt rund 20 Kilometer nördlich von Basel.

Erdbebenaktivität konzentriert auf Alpenraum

Das Erdbeben dürfte weiträumig verspürt worden sein, heisst es in der Mitteilung. Schäden seien bei einem Erdbeben dieser Stärke in der Regel aber nicht zu erwarten. In der Schweiz und in angrenzenden Gebieten kommt es immer wieder zu meist kleineren Erdbeben. Im vergangenen Jahr wurden rund 1230 solche Erschütterungen registriert.

Das schwerste Erdbeben der letzten zehn Jahre am 3. März 2017 unter dem Urnerboden hatte eine Stärke von 4,6. Die Erdbebenaktivität in der Schweiz konzentriert sich auf den Alpenraum, auf die Kantone Wallis und Graubünden. (scl/sda)

Erstellt: 05.05.2018, 02:13 Uhr

Artikel zum Thema

An der Grenze zur Schweiz bebt die Erde

Im österreichischen Bundesland Vorarlberg wurde ein Erdbeben der Stärke 3,3 registriert. Mehr...

Im Waadtland bebte die Erde

In der Nacht auf Montag gab es bei Château d'Oex ein leichtes Erdbeben. Es dürfte deutlich zu spüren gewesen sein. Mehr...

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Weiterbildung

Lohncheck in Pflegeberufen

Qualifiziertes Pflegepersonal ist rar. Eine Pflegeinitiative setzt sich darum für höhere Löhne ein.

Die Welt in Bildern

Fakelträger: Junge Ungaren ziehen in Erinnerung an die Studentenproteste von 1956 durch die Strassen von Budapest. (22. Oktober 2018)
(Bild: Szilard Koszticsak) Mehr...