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Ermordete Auslandschweizer – Hausangestellte unter Verdacht

Ein älteres Schweizer Paar ist in Mombasa getötet worden. Nach der Festnahme des Gärtners sucht die Polizei den Hauswart der Residenz, wo die Schweizer lebten.

Brutales Verbrechen in Mombasa: Die Leichen der beiden Schweizer werden abtransportiert.
Brutales Verbrechen in Mombasa: Die Leichen der beiden Schweizer werden abtransportiert.
Reuters

Werner B. und Marianne H. sind höchstwahrscheinlich Opfer eines Raubmords geworden. Das Verbrechen passierte in Mombasa im gehobenen Küstenquartier Nyali, wo die beiden Schweizer seit über 20 Jahren gelebt hatten. Nach Angaben des zuständigen Polizeichefs Christopher Rotich wurde das Auslandschweizer-Paar in der Nacht auf Sonntag im eigenen Anwesen getötet. Dies berichtet das kenianische Portal «Capital News».

Die Leichen der beiden Schweizer wurden am Rand einer Landstrasse in Tücher gewickelt entdeckt. Sie wiesen schwere Verletzungen auf. Offenbar wurden die Opfer mit scharfen und stumpfen Waffen respektive Gegenständen traktiert und umgebracht.

Polizei spricht von «inside job»

Die Täter stammen offensichtlich aus dem persönlichen Umfeld des Schweizer Paars, das am Samstag von einer Reise in die Schweiz nach Kenia zurückgekehrt war. Die Polizei spricht von einem sogenannten «inside job» bei diesem Verbrechen. Festgenommen hat die Polizei den Gärtner der Residenz, wo die Schweizer wohnten.

Vermutlich war es ein Raubmord: Auf dieser Landstrasse wurden die Leichen der beiden Schweizer entdeckt. Foto: Reuters
Vermutlich war es ein Raubmord: Auf dieser Landstrasse wurden die Leichen der beiden Schweizer entdeckt. Foto: Reuters

Unter Verdacht steht auch der Hauswart der Residenz der Opfer. Nach ihm wird inzwischen gefahndet. Der Hauswart soll das Schweizer Paar am Flughafen abgeholt haben. Möglicherweise waren weitere Personen an dem Verbrechen beteiligt. Gemäss «Nairobi News» werden auch ein Wachmann und ein Nachbar von der Polizei gesucht. Der festgenommene Gärtner soll seit zehn Jahren für das Auslandschweizer-Paar gearbeitet haben, wie «Capital News» unter Berufung auf Polizeikreise berichtet. Die Polizei hat in einer bei der Residenz parkierten Limousine Blutspuren entdeckt und Beweise sichergestellt.

Die Polizei geht davon aus, dass die Rückkehrer aus der Schweiz einen grösseren Geldbetrag bei sich hatten. Laut Medienberichten waren die getöteten Schweizer 60 bis 70 Jahre alt.

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