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Erneut brutale Prügelei im Berliner Untergrund – Video veröffentlicht

Ein 21-Jähriger wurde in einer Berliner U-Bahn brutal verprügelt. Die Bilder der Tat wurden nun veröffentlicht.

Die Polizei hat erneut erschreckende Bilder eines brutalen Überfalls auf einem Berliner U-Bahnhof veröffentlicht. Von den Aufnahmen einer Überwachungskamera erhofften sich die Fahnder Hinweise zur Aufklärung der Tat, wie die Polizei heute mitteilt. Ein 21-Jähriger war am Donnerstag im Stadtteil Wedding von Räubern angegriffen und verletzt worden.

Er erlitt Prellungen am Kopf, Schnittverletzungen an der linken Hand und eine Wunde an der rechten Hand. Die Täter entkamen unerkannt. Nach Angaben der Polizei hatten sie versucht, dem Opfer Halskette sowie Armband und Handy zu rauben.

Auf Bahnsteig geschleudert

Auf der Videosequenz ist zu sehen, wie der 21-Jährige plötzlich hinter einer Säule hervor auf den Bahnsteig geschleudert wird. Laut Polizei wurde er kräftig geschubst. Dann schlagen ihn mehrere Täter und treten ihn mehrmals gegen den Kopf, bis er reglos liegen bleibt. Die Angreifer rennen weg. Nach Angaben der Polizei kümmerten sich mehrere Personen um den Verletzten.

In den vergangenen Wochen hatten in Berlin brutale Überfälle auf U-Bahnhöfen für Entsetzen gesorgt. Erst am 23. April war ein 29-Jähriger auf dem U-Bahnhof Friedrichstrasse niedergeschlagen und gegen den Kopf getreten worden. Nach einer Öffentlichkeitsfahndung mit Aufnahmen aus einer Überwachungskamera stellten sich zwei 18-Jährige und gestanden die Tat. Gegen den mutmasslichen Haupttäter erging Haftbefehl wegen versuchten Totschlags, der aber gegen Auflagen ausser Vollzug gesetzt wurde, was auf breite Kritik stiess.

Schüler suspendiert

Die Schule schloss den 18-Jährigen wegen der Gewalttat am ersten Tag nach den Osterferien vom Unterricht aus. Der Schüler sei am Montag zunächst für zehn Tage suspendiert worden, sagte eine Sprecherin der Berliner Bildungsverwaltung am Dienstag und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht des «Tagesspiegels».

Der Überfall hatte eine öffentliche Debatte über die Sicherheit an Berliner Bahnhöfen und die Einführung eines «Warnschuss-Arrests» ausgelöst, der jugendlichen Straftätern die Folgen für begangenes Unrecht verdeutlichen soll.

dapd/mrs

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