Bild eines erschrockenen Murmeltiers gewinnt Fotopreis

Ein Chinese drückte im richtigen Moment ab und siegt beim Wettbewerb «Wildlife Photographer of the Year 2019». Auch Schweizer erhalten Auszeichnungen.

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Ein Himalaja-Murmeltier erlebte den Schreck seines Lebens, als es den tibetischen Fuchs hinter sich bemerkte. Yongqing Bao aus China gelang das Siegerfoto des Naturfotografie-Wettbewerbs «Wildlife Photographer of the Year». Auch Schweizer Fotografen wurden ausgezeichnet.

Das Naturhistorische Museum London kürte erneut die Naturfotos des Jahres. Als Hauptsieger ging Yongqing Bao mit seiner Aufnahme «The Moment» hervor: Der Begegnung eines Murmeltiers mit einer tibetischen Fuchsmutter, die drei hungrige Junge zu füttern hat. Die Aufnahme voller Humor und Horror fange das Drama und die Intensität der Natur ein, schrieb das Museum zum Siegerfoto.

Den Jugend-Hauptpreis erhielt Cruz Erdmann aus Neuseeland für seine Aufnahme «Night Glow», die ihm während eines nächtlichen Tauchgangs mit seinem Vater im Norden Sulawesis, Indonesien, gelang. Das Farbenspiel eines Riffkalmars vor schwarzem Hintergrund überzeugte die Jury.

Fotos auch in Basel zu sehen

Der Schweizer Naturfotograf Adrian Hirschi erhielt einen Anerkennungspreis in der Kategorie «Verhalten bei Säugetieren» mit einem Foto, das Kindsmord bei Flusspferden zeigt. Ein Flusspferdbulle am Lake Kariba in Zimbabwe vertrieb die Mutter und packte das nur wenige Tage alte Jungtier. Hirschi hielt den Moment in einer emotionalen Aufnahme fest.

Ebenfalls anerkennend gewürdigt wurde die Aufnahme des Freiburgers Michel Roggo, dessen Unterwasserfotografie bereits in der Ausstellung «Aqua» in der Schweiz zu sehen war. Das Foto zeigt einen Unterwasserwald aus Wasserpflanzen der Gattung Tausendblatt im Neuenburger See.

Die ausgezeichneten Fotografien werden in der Schweiz ab 8. November im Naturhistorischen Museum Basel gezeigt. (fal/sda)

Erstellt: 16.10.2019, 17:33 Uhr

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