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Erst Frost, dann sommerliche Wärme

Die heutigen Niederschläge waren nur von kurzer Dauer. Schon morgen scheint wieder die Sonne, gegen das Wochenende steigt das Gewitterrisiko. Die Lage im Wallis bleibt prekär.

Bald ist es wieder so sonnig wie letzte Woche: Zwei Velofahrer geniessen Ende April das warme Frühlingswetter am Chapfensee.
Bald ist es wieder so sonnig wie letzte Woche: Zwei Velofahrer geniessen Ende April das warme Frühlingswetter am Chapfensee.
Keystone

Die Bauern konnten heute Morgen nur kurz aufatmen. Denn der teils heftige Regen, der fast in der ganzen Schweiz fiel, bleibt in nächster Zeit ein einmaliges Ereignis. «Die ausgetrockneten Böden sind nur zuoberst angefeuchtet worden», sagt Pascal Hobi von Meteonews gegenüber Redaktion Tamedia. Für die Landwirtschaft wäre es gemäss dem Meteorologen besser gewesen, wenn es länger und gleichmässiger geregnet hätte.

Laut Meteonews fielen zwischen 5 und 10 Liter Regen pro Quadratmeter. Vereinzelt gab es sogar bis zu 15 Liter pro Quadratmeter, vor allem in den zentralen und westlichen Voralpen. In Luzern fiel damit in den ersten drei Maitagen gleich viel Regen wie im ganzen Monat April. Die Niederschläge würden jedoch bei weitem nicht reichen, um die Trockenheit auszugleichen. «Das ist ein Tropfen auf den heissen Stein.»

In Visp fiel nur ein halber Liter Regen pro Quadratmeter

Denn im vergangenen Monat fielen lediglich 20 bis 30 Prozent der sonst üblichen Niederschläge. Im Wallis, im Tessin sowie im westlichen und südlichen Graubünden waren es gemäss der Nachrichtenagentur SDA weniger als 10 Prozent. Der April war im Wallis sogar der trockenste seit 1938. Der verheerende Waldbrand in Visp war die Folge. Die heutigen Niederschläge haben für wenig Linderung gesorgt, denn ausgerechnet in der Region Visp regnete es nur einen halben Liter pro Quadratmeter, wie Pascal Hobi von Meteonews sagt.

Im Wallis bleibt es somit trocken, und es wird in der ganzen Schweiz wieder wärmer. «Die Kaltfront war nur ein kurzes Intermezzo», sagt Hobi. Schon morgen sei das Wetter wieder gut. Allerdings gibt es laut dem Meteorologen eine kühle Nacht. «Es gibt lokalen Bodenfrost, insbesondere in Muldenlagen.» Bei Gewässern werde es zudem am Morgen Nebelfelder geben. Zu Tagesbeginn ist es voraussichtlich 2 bis 4 Grad warm. In den Voralpen gibt es Restwolken, die sich im Laufe des Tages auflösen.

Danach wird es in der ganzen Schweiz strahlend schön – und das Wetter immer besser. Zwar wird es in der Nacht auf Donnerstag erneut kühl, es gibt sogar noch einmal Bodenfrost. Die Temperaturen steigen aber von Tag zu Tag und es bleibt sonnig. Morgen ist es laut Hobi noch 14 Grad warm, am Donnerstag erreichen die Temperaturen bereits 17 Grad, am Freitag zeigt das Thermometer 20 Grad an. Am Wochenende erreichen die Temperaturen gemäss Prognosen 23 bis 25 Grad, das Gewitterrisiko in den Bergen steigt dann.

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