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«Es herrscht komplettes Unverständnis»

Wieso kann ein Terrorist in Frankreich trotz Fussfessel töten? Korrespondentin Martina Meister über die stark veränderte Stimmungslage.

Der Schock sitzt tief: In der Nähe des Tatorts fanden sich viele Trauernde ein. (26. Juli 2016)
Der Schock sitzt tief: In der Nähe des Tatorts fanden sich viele Trauernde ein. (26. Juli 2016)
AFP
Sie legten Kerzen und Blumen nieder. (26. Juli 2016)
Sie legten Kerzen und Blumen nieder. (26. Juli 2016)
AFP
Frankreich befindet sich derzeit in höchster Alarmbereitschaft, nachdem bei einem Anschlag in Nizza am 14. Juli 84 Menschen getötet worden waren (Soldaten an der Seine in Paris).
Frankreich befindet sich derzeit in höchster Alarmbereitschaft, nachdem bei einem Anschlag in Nizza am 14. Juli 84 Menschen getötet worden waren (Soldaten an der Seine in Paris).
AFP
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Einer der Kirchattentäter von Saint-Etienne-du-Rouvray trug elektronische Fussfesseln. Er stand unter Islamismusverdacht, war im Gefängnis und unter Auflagen freigekommen. Welche Debatte hat dies in Frankreich ausgelöst? Es ist eine alte Debatte, die aber verschärft geführt wird. Es ist nicht das erste Mal, dass ein Attentäter den französischen Anti-Terror-Diensten bekannt gewesen war. Dass der Attentäter elektronische Fussfesseln trug, ist für viele Leute der Beweis, dass diese nichts nützen. Die Reaktionen auf Twitter und in den Zeitungen sowie die Äusserungen der Politiker zeigen: Nach dem Geschehenen herrscht komplettes Unverständnis.

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