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Ex-Frau von Amazon-Chef spendet, «bis der Safe leer ist»

MacKenzie Bezos will nach ihrer Scheidung den grössten Teil ihres Milliardenvermögens für wohltätige Zwecke spenden.

Jeff Bezos und seine Frau MacKenzie Bezos haben sich nach 25 Jahren Ehe scheiden lassen.
Jeff Bezos und seine Frau MacKenzie Bezos haben sich nach 25 Jahren Ehe scheiden lassen.
Danny Moloshok, Reuters
Der Gründer und CEO von Amazon gilt als der reichste Mann der Welt. «Forbes» veranschlagte sein Vermögen Anfang 2019 auf 137 Milliarden Dollar.
Der Gründer und CEO von Amazon gilt als der reichste Mann der Welt. «Forbes» veranschlagte sein Vermögen Anfang 2019 auf 137 Milliarden Dollar.
Jim Watson, AFP
Das Paar hat drei gemeinsame Söhne sowie eine gemeinsame adoptierte Tochter.
Das Paar hat drei gemeinsame Söhne sowie eine gemeinsame adoptierte Tochter.
Todd Williamson, AFP
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Nach ihrer Scheidung von Amazon-Chef Jeff Bezos will seine Ex-Ehefrau MacKenzie Bezos mindestens die Hälfte ihres Milliardenvermögens spenden. Bezos trat der Initiative «The Giving Pledge» bei, wie die Organisation am Dienstag mitteilte.

Die Unterzeichner verpflichten sich, zu ihren Lebzeiten oder in ihrem Testament mindestens die Hälfte ihres Vermögens gemeinnützigen Zwecken zukommen zu lassen. In einem Schreiben von MacKenzie Bezos hiess es, sie habe «eine unverhältnismässig grosse Geldsumme», die sie teilen könne. Sie werde ihren «bedächtigen Ansatz zur Philantropie» weiterverfolgen, «bis der Safe leer ist».

Scheidung nach 25 Ehejahren

Jeff (55) und MacKenzie Bezos (49) hatten im Januar angekündigt, sich nach 25 Ehejahren scheiden zu lassen. Im April einigten sie sich auf die Aufteilung ihres gemeinsamen Vermögens.

Im weltweiten Milliardärs-Ranking Bloomberg Billionaires Index wird MacKenzie Bezos mit einem geschätzten Vermögen von 36,6 Milliarden Dollar auf Platz 22 geführt. Globaler Spitzenreiter ist weiterhin Jeff Bezos mit geschätzten 114 Milliarden Dollar.

«The Giving Pledge» teilte am Dienstag weiter mit, neben MacKenzie Bezos seien seit dem vergangenen Jahr weitere 18 Philantropen der Initiative beigetreten. Damit sei die Zahl der Unterzeichner, die aus 23 Ländern stammten, inzwischen auf 204 angewachsen.

Jeff Bezos beteiligt sich an der Initiative hingegen nicht. Er hatte allerdings im September die Gründung eines Zwei-Milliarden-Dollar-Fonds zugunsten obdachloser Familie und von Bildungsprojekten in armen Gemeinden bekanntgegeben.

MacKenzie Bezos hatte im April mitgeteilt, sie sei «glücklich» damit, Jeff Bezos 75 Prozent der Amazon-Aktien zu überlassen und zusätzlich die Stimmrechte ihrer Papiere an ihn abzutreten. Auch die Beteiligungen an der «Washington Post» und der Raumfahrtfirma Blue Origin gingen demnach an Jeff Bezos.

(SDA)

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