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Ex-Mann, Ausländer, Okkultisten: Wer alles verdächtigt wurde

Medien, Experten und selbst Politiker überboten sich mit Mutmassungen, wer den Rupperswiler Vierfachmord begangen hatte.

Die Polizei wird für ihre hervorragende Arbeit belohnt: Bernhard Graser, Mediensprecher der Kantonspolizei Aargau, hält ein Flugblatt mit dem Zeugenaufruf zum Vierfachmord in Rupperswil AG, (24. Dezember 2015)
Die Polizei wird für ihre hervorragende Arbeit belohnt: Bernhard Graser, Mediensprecher der Kantonspolizei Aargau, hält ein Flugblatt mit dem Zeugenaufruf zum Vierfachmord in Rupperswil AG, (24. Dezember 2015)
Walter Bieri, Keystone
Befragung der Anwohner durch die Polizei in der Nachbarschaft des Tatorts des Vierfachmordes in Rupperswil. Foto: Giorgia Müller
Befragung der Anwohner durch die Polizei in der Nachbarschaft des Tatorts des Vierfachmordes in Rupperswil. Foto: Giorgia Müller
Die Tat schockiert die Gemeinde Rupperswil: Bewohner gedenken der Opfer mit Kerzen. (24. Dezember 2015)
Die Tat schockiert die Gemeinde Rupperswil: Bewohner gedenken der Opfer mit Kerzen. (24. Dezember 2015)
Walter Bieri, Keystone
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Die 146 Tage zwischen der Auslöschung einer Familie in Rupperswil und der Pressekonferenz über die Aufklärung der Tat waren auch eine Zeit der Spekulationen. Viele Medien nahmen wenig Rücksicht auf Angehörige, die ihre Liebsten verloren hatten. «Drehte der Ex-Mann durch?», titelte der «Blick» nach der Tat in zentimetergrossen Lettern. Er outete den Betroffenen mit Vornamen und abgekürzten Nachnamen und zeigte das Gesicht verpixelt. Das Bild stammte von einer Firmenwebsite.

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