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Ex-Ministerpräsident während Papstbesuchs bestohlen

Einbrecher steigen in Bologna in die verwaiste Wohnung von Romano Prodi ein, während dieser in Rom vom Pontifex empfangen wird.

Hatte keine Alarmsicherung im Haus: Romano Prodi. (Archiv)
Hatte keine Alarmsicherung im Haus: Romano Prodi. (Archiv)

Romano Prodi, ehemaliger italienischer Ministerpräsident, ist während eines Besuchs bei Papst Franziskus Opfer eines Einbruchs geworden, berichtete Kathpress am Sonntag.

Laut italienischen Medien waren der 78-jährige Prodi und seine 71-jährige Ehefrau Flavia mit einer Delegation ihres Bistums Bologna zum Kirchenoberhaupt nach Rom gereist. Diebe nutzten ihre Abwesenheit, um am späten Freitagabend in die Wohnung der Prodis im historischen Zentrum Bolognas einzusteigen. Die Beute: Uhren und Schmuck im Wert von rund 30'000 Euro.

Zufällig ins Visier geraten?

Laut den Medienberichten ist unklar, ob die Täter es gezielt auf den Ex-Regierungschef und früheren EU-Kommissionspräsidenten abgesehen hatten oder ob sie seine verwaiste Wohnung nur zufällig ins Visier nahmen. Das Haus war den Angaben zufolge nicht alarmgesichert.

Der Wirtschaftswissenschaftler Prodi hatte seine politische Laufbahn bei den italienischen Christdemokraten begonnen und war 1996 mit dem Links-Bündnis «Ulivo» Ministerpräsident geworden. Von 1999 bis 2004 leitete er die EU-Kommission.

(SDA)

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