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Ex-Pirelli-Model: «Brauche jedes Jahr 31'000 Euro für Handys»

Bei ihrer Scheidung geht ein warmer Geldregen auf Christina Estrada nieder: Ein saudiarabischer Geschäftsmann muss ihr über 65 Millionen Franken zahlen.

138'000 Euro pro Jahr: Diesen Bedarf hat Estrada allein für Handtaschen.
138'000 Euro pro Jahr: Diesen Bedarf hat Estrada allein für Handtaschen.
Daniel Leal-Olivas, AFP
Damit auch ja alle Beteiligten aufs Bild kommen, übernimmt ein Journalist das Fotografieren.
Damit auch ja alle Beteiligten aufs Bild kommen, übernimmt ein Journalist das Fotografieren.
Daniel Leal-Olivas, AFP
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Diese Scheidung ist richtig teuer: Ein saudiarabischer Geschäftsmann muss seiner Ex-Frau 53 Millionen Pfund (rund 67,5 Millionen Franken) zahlen. Ein entsprechendes Urteil fällte ein Gericht in London. In dem Scheidungskrieg hatte das aus den USA kommende Ex-Model Christina Estrada ursprünglich sogar 196 Millionen Pfund verlangt.

Estrada hatte ihre Forderung unter anderem damit begründet, dass sie pro Jahr eine Million Pfund für Kleidung brauche. «Ich war ein internationales Top-Model», hatte die 54-Jährige vor Gericht argumentiert. «Ich habe bisher dieses Leben gelebt. Es ist das, woran ich gewöhnt bin.»

Estradas Anwälte legten eine Liste mit dem Bedarf des Ex-Models vor. Unter anderem braucht sie:

  • 138'000 Euro pro Jahr für Handtaschen
  • 74 Millionen Euro für ein neues Haus.
  • 1,2 Millionen Euro pro Jahr für Designerkleidung
  • 4'700 Euro pro Jahr für Sonnenbrillen
  • 31'000 Euro jährlich für ihre Handys
  • 11'200 Euro pro Jahr für Gesichtscremen.

Die Millionensumme zahlen muss der saudiarabische Milliardär Scheich Walid Juffali. Der 61-Jährige hatte sich ohne das Wissen seiner Ehefrau nach islamischen Recht von ihr scheiden lassen und 2012 eine 25-jährige Libanesin geheiratet - ebenfalls ein Model.

«Ich bin mir völlig bewusst, dass das spektakuläre Leben, dass Walid und ich geführt haben, ein extremer Ausnahmefall ist», erklärte Estrada heute und fügte mit Blick auf das Urteil hinzu: «Ich verstehe sehr gut, wie das in der Welt aufgenommen werden kann.»

AFP/nag

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