Ex-Trump-Sprecher macht auf Tanzfläche keine gute Figur

Sean Spicer hat in einer US-Show im neongrünen Hemd zu einem Song der Spice Girls getanzt. Nicht nur bei der Jury kam sein Auftritt schlecht an.

Vermochte als Tänzer nicht zu überzeugen: Sean Spicer. Bild: Screenshot Youtube/Dancing With The Stars

Vermochte als Tänzer nicht zu überzeugen: Sean Spicer. Bild: Screenshot Youtube/Dancing With The Stars

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«Sie sahen aus, als wären Sie von einem Wespenschwarm angegriffen worden.» Mit diesen vernichtenden Worten hat ein Juror der TV-Show «Dancing with the Star» den Auftritt des ehemaligen Pressesprecher des US-Präsidenten Donald Trump, Sean Spicer, abgekanzelt.

Nomen est omen: Spicer tanzte zusammen mit einer Profitänzerin zu dem Spice-Girls-Song «Spice Up Your Life.» Der 47-Jährige erschien in neongrünem Hemd und engsitzender Hose, gab vorab ein wildes Solo auf Bongo-Trommel zum Besten und tanzte zu einer Salsa-Nummer. Zum Finale seines Auftrittes rutschte er auf den Knien über den Dancefloor und warf die Arme in die Höhe. (Siehe Video unten)

Die doch eher ungelenken Bewegungen wurden dementsprechend von der Jury bewertet: Spicer und seine Tanzpartnerin Lindsay Arnold landeten auf dem vorletzten Platz.

Spicers Auftritt sorgte auch in den sozialen Medien für Hohn und Spott. Das Portal «The Daily Beast» verglich das Kostüm mit Bibo, dem grossen gelben Vogel aus der «Sesamstrasse.» Spicers Tanzeinlage wurde als «peinlichstes 'Dancing With the Stars'-Debüt aller Zeiten» bewertet.

Spicer nahm die Sache bereits vor seinem Auftritt mit Humor: Nicht einmal «mit viel Therapie» würden die Zuschauer seine Performance für lange Zeit nicht vergessen können, witzelte er vor der Ausstrahlung auf Twitter. Laut dem Magazin «The New Yorker» erhält Spicer mindestens 125'000 Dollar für seine Teilnahme.

Doch urteilen Sie selbst!

Spicer war von Januar bis Juli 2017 Pressesprecher des Weissen Hauses. Nach der Ernennung des Finanzinvestors Anthony Scaramucci zum neuen Kommunikationschef trat der umstrittene Sprecher von seinem Amt zurück. (red)

Erstellt: 17.09.2019, 23:23 Uhr

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