Fäkalien-Alarm an der Adria

Getrübtes Strandvergnügen an den beliebten Stränden von Rimini, Riccione und Cattolica: Sie wurden wegen Kolibakterien im Wasser gesperrt.

Sonnenhungrige am Strand von Rimini an der italienischen Adriaküste.

Sonnenhungrige am Strand von Rimini an der italienischen Adriaküste. Bild: Venanzio Raggi/Keystone

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Touristen sehen sich im beliebten Adria-Badeort Rimini mit einer bösen Überraschung konfrontiert. Seit Dienstag gilt an 17 Streckenabschnitten der Küste von Rimini, Riccione und Cattolica ein temporäres Badeverbot. Dieses wurde verhängt, nachdem überhöhte Werte von dem Bakterium Escherichia coli und dem Erreger Enterococcus in den Gewässern festgestellt wurden.

Rote und weisse Flaggen wurden gehisst, um den Touristen die betroffenen Strandstrecken ersichtlich zu machen. Das Verbot wurde von den regionalen Gesundheitsbehörden verhängt, nachdem die Meeresgewässer entlang der Küste der Region Emilia-Romagna stichprobenartig untersucht worden waren. Infolge der schweren Regenfälle vom Wochenende waren Abwässer ins Meer gelangt.

Die Betreiber der Badeanstalten der drei betroffenen Gemeinden reagierten kritisch auf das Badeverbot, das fast die Hälfte der Küste Riminis betrifft. Nach den Regenfällen am Wochenende habe sich die Lage normalisiert, das Meerwasser sei sauber und durchsichtig, meinten sie. Die Betreiber bangen um ihr Geschäft auf dem Höhepunkt des Sommers. (nag/sda)

Erstellt: 31.07.2019, 14:02 Uhr

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