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Fall Kneubühl: Polizei informiert um 15 Uhr

Der 67-jährige Peter Hans Kneubühl hält die Stadt Biel weiterhin in Atem. Die Polizei stellt um 15 Uhr neue Informationen in Aussicht. Hat sie den Mann gefunden? Redaktion Tamedia berichtet live.

«Ich bin froh, am Leben zu sein»: Peter Kneubühl wurde am 17. September von der Kantonspolizei Bern verhaftet.
«Ich bin froh, am Leben zu sein»: Peter Kneubühl wurde am 17. September von der Kantonspolizei Bern verhaftet.
Keystone
Die Medienberichte über ihn erachtet Peter Hans Kneubühl als unwahr: Blick auf das Haus am Mont-Desirweg 9 im Lindenquartier in Biel, in dem der Rentner wohnte.
Die Medienberichte über ihn erachtet Peter Hans Kneubühl als unwahr: Blick auf das Haus am Mont-Desirweg 9 im Lindenquartier in Biel, in dem der Rentner wohnte.
Keystone
Die Polizei schickte am 8. September ein Grossaufgebot in das Bieler Wohnquartier. Am Morgen wurde bekannt, dass sich ein bewaffneter Mann in einem Haus verschanzt hat.
Die Polizei schickte am 8. September ein Grossaufgebot in das Bieler Wohnquartier. Am Morgen wurde bekannt, dass sich ein bewaffneter Mann in einem Haus verschanzt hat.
Arthur Sieber, newspictures, Keystone
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Neue Entwicklung bei der Fahndung nach Peter Hans Kneubühl: Die Polizei will im Verlaufe des Nachmittags die Medien informieren.

Am Samstagvormittag hatte die Polizei noch immer nach dem Rentner gesucht, der einen Polizisten angeschossen hat. Auch am frühen Samstagmorgen war er nach Angaben der Polizei weiterhin auf der Flucht. Der 67- Jährige war den Sicherheitskräften seit Donnerstag zwei Mal entwischt.

Die Nacht sei ruhig gewesen, sagte die Berner Kantonalpolizei gegenüber Redaktion Tamedia . In der Nacht auf Freitag hatte der Gesuchte ein zweites Mal auf die Polizei geschossen - und ist ihr ein zweites Mal entwischt. Die Kritik am Polizeieinsatz wird in der Bevölkerung immer lauter.

Der Mann hatte sich am Mittwoch in seinem Haus im Lindenquartier verschanzt, weil er sich gegen die Zwangsversteigerung der Liegenschaft wehrt. Er ist den Behörden als Querulant bekannt. Der Regierungsstatthalter wollte ihn zur Begutachtung einem Psychiater überweisen.

Plötzliche Rückkehr

In der Nacht auf Donnerstag verliess der Rentner plötzlich sein Haus und schoss auf die dort stationierten Polizisten. Einer von ihnen wurde schwer am Kopf verletzt. Der bewaffnete Rentner konnte entkommen.

In der Nacht auf Freitag tauchte der Rentner plötzlich wieder im Lindenquartier auf und schoss aus grösserer Distanz auf die Polizei. Diese erwiderte das Feuer. Verletzt wurde dabei niemand.

Flugblatt für die Anwohner

Die Polizei warnte die Bevölkerung am Freitag davor, mit dem Flüchtigen in Kontakt zu treten. Gleichzeitig vermied sie es, Panik zu schüren. Mittels Flugblatt informierte sie Anwohnerinnen und Anwohner, dass sich die Wut des Mannes wahrscheinlich vor allem gegen die Staatsgewalt, namentlich gegen Polizei und Behörden, richte.

Deswegen hat sie am Freitagabend auch ihre Taktik angepasst: Statt Polizisten in Uniform zu gefährden, bewachten vermehrt getarnte Einsatzkräfte das Gebiet um das Haus des Mannes. Die Polizei ging davon aus, dass der Mann in der Nacht erneut dort auftauchen wird.

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