30-jähriger Holländer wird in der Schweiz vermisst

Von Yorian fehlt seit Wochen jede Spur. Zuletzt soll er in Olten gesehen worden sein. Seine Familie ruft nun zu einer grossangelegten Suchaktion auf.

Der Vermisste ist 1,90 Meter gross, hat blond-rötliches Haar und trägt laut der Vermisstenanzeige wahrscheinlich dieselbe grüne Tarnjacke, wie auf diesem Bild. (Facebook)

Der Vermisste ist 1,90 Meter gross, hat blond-rötliches Haar und trägt laut der Vermisstenanzeige wahrscheinlich dieselbe grüne Tarnjacke, wie auf diesem Bild. (Facebook)

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Vom 30-jährigen Holländer Yorian fehlt seit dem 6. September 2019 jede Spur. «Wir suchen unseren Sohn, Bruder und Freund Yorian», heisst es in einer Vermisstenanzeige, die zurzeit auf Social Media kursiert. Sein letzter bekannter Standort sei in den Bergen von Rigi Scheidegg SZ gewesen. Nun soll ihn jemand Anfang Oktober in Olten gesichtet haben. Für eine grossangelegte Suchaktion am Montagmittag in Olten werden nun Freiwillige gesucht. «Wir haben den Grund zur Annahme, dass er immer noch da ist. Er braucht Medikamente und sein Leben ist möglicherweise in Gefahr.»

Der Vermisste ist 1,90 Meter gross, hat blond-rötliches Haar und trägt laut der Vermisstenanzeige wahrscheinlich die grüne Tarnjacke, die auch auf den publizierten Fotos zu sehen ist.

Yorian ist Technischer Produktdesigner und machte gerade Ferien in der Schweiz, wie seine Schwester Linda diese Woche gegenüber 20 Minuten sagte. «Er war immer sehr sportlich und surfte gerne Kite.» Zuvor habe er sich in Deutschland aufgehalten und sei vermutlich am 5. September in die Schweiz gereist. «Das letzte Mal hörte ein Freund von ihm, dass er in Zürich sei. Danach verliert sich die Spur meines Bruders.»

«Ich bin sehr traurig, weil wir nicht wissen, was passiert ist», sagt Linda. Die Familie habe zuerst die niederländische Polizei kontaktiert, später dann die Zürcher Stadtpolizei. «Zusammen mit den Bergbahnen der Rigi konnten wir rekonstruieren, dass mein Bruder um 10.15 Uhr ein Billett gelöst hatte», sagt sie. Laut der Stadtpolizei Zürich laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Es würden alle polizeilichen Mittel ausgeschöpft. (red)

Erstellt: 06.10.2019, 14:18 Uhr

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