Bündner Tal nach Felssturz abgeschnitten

Bis zu vier Meter hoch steht das Geröll auf der Zugangsstrasse ins Calancatal, nachdem sich Felsbrocken vom Hang lösten.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Das südbündnerische Calancatal ist wegen eines Felssturzes seit gestern Abend von der Umgebung abgeschnitten. Die Felsmassen verschütteten die Calancastrasse zwischen Molina di Buseno und Arvigo auf einer Länge von 150 bis 200 Metern.

Das Geröll häuft sich bis zu vier Meter hoch, wie die Polizei mitteilte. Die Calancastrasse ist vollständig blockiert. Da keine Ausweichrouten vorhanden sind, sind rund zwei Drittel des Calancatales derzeit auf Strassen nicht zugänglich. Betroffen sind mehrere hundert Personen.

Ein Suchflug ergab keine Hinweise auf verschüttete Fahrzeuge oder Personen. Bisher gingen bei der Polizei auch keine Vermisstenmeldungen ein. Sicherheitshalber wurden aus einem Wohnhaus drei Personen evakuiert. Das Anrissgebiet wird durch Geologen beurteilt. Danach ist eine Lagebesprechung der Einsatzkräfte vorgesehen. (ij/sda)

Erstellt: 08.03.2016, 11:33 Uhr

Artikel zum Thema

Fels bei Grindelwald gesprengt

Zwischen Grindelwald und Zweilütschinen wurde am Mittwoch eine instabile Felspartie weggesprengt. Hier donnern 200 Kubikmeter Fels ins Tal. Mehr...

Fels wird weggesprengt – Grindelwald abgeschnitten

Rund 200 Kubikmeter Fels werden weggesprengt. Grindelwald wird vorübergehend komplett von der Umwelt abgeschnitten sein. Mehr...

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Abo

Abo Digital Light - 18 CHF im Monat

Unbeschränkter Zugang auf alle Inhalte und Services (ohne ePaper). Flexibel und jederzeit kündbar.
Jetzt abonnieren!

Blogs

Sweet Home 10 günstige Wintergerichte

Mamablog Wutanfälle sind so ... gesund

Die Welt in Bildern

Keine Berührungsängste: In der Dinosaurierfabrik von Zigong in China wird ein voll beweglicher Dinosaurier hergerichtet. China produziert 85% aller Dinosaurier weltweit. (13. November 2019).
(Bild: Lintao Zhang/Getty Images) Mehr...