Feuerfisch-Invasion im Mittelmeer

Feuerfische breiten sich rasant im Mittelmeerraum aus. Auf Zypern will man das Problem nun kulinarisch angehen.

Invasive Art: Feuerfische haben kaum natürliche Feinde. (Video: Tamedia)

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Feuerfische waren einst eine Attraktion für Taucher. Inzwischen gelten sie fast auf der ganzen Welt als Plage. Das Problem: Die Fische haben kaum natürliche Fressfeinde, gelten selber aber als ausgezeichnete Jäger. So sind die Feuerfische auch im Mittelmeerraum angekommen. Wahrscheinlich sind sie mit Frachtschiffen via Suezkanal aus dem roten Meer ins Mittelmeer gebracht worden. Und sie vermehren sich rasant. Denn Feuerfische können alle vier Tage tausende Eier legen.

Der Kampf gegen die Fische ist schwierig. Während in Südamerika und in der Karibik die Fische mit Harpunen gejagt werden und versucht wird, neue Fressfeinde zu etablieren, verfolgt Zypern einen kulinarischen Ansatz.

Verschieden Restaurants haben die Fische schon auf die Speisekarte genommen. Der Koch Stelios Georgiou schwärmt: «Feuerfische können auf viele verschiedene Arten zubereitet werden: Gegrillt, gebraten, mit oder ohne Haut, als Filet. Man muss lediglich die Wirbelsäule mit dem Gift entfernen. Dann kann man den Feuerfisch wie einen normalen Fisch verwenden.»

Für den Menschen ist lediglich der Stich des Feuerfisches giftig. In dem Fall wird Gift durch die Stacheln herausgedrückt. Für den Gestochenen bedeutet dies heftige Schmerzen und manchmal auch Erbrechen. Tödlich wirkt das Gift im Normalfall nicht.

Erstellt: 29.07.2019, 21:35 Uhr

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