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FKK-Touristen nach Erdbeben in U-Haft

Die vier Touristen werden beschuldigt, in Malaysia ein Erdbeben ausgelöst zu haben, weil sie sich auszogen. Ihnen drohen bis zu drei Monaten Haft.

Diese Gipfelstürmer erzürnen die Götter: 5 Touristen posieren nackt vor dem heiligen Berg in Malaysia.
Diese Gipfelstürmer erzürnen die Götter: 5 Touristen posieren nackt vor dem heiligen Berg in Malaysia.
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Die Bilder posteten die Touristen später auf Facebook.
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Ein an der Rettungsaktion beteiligter malaysischer Soldat legt eine kurze Pause ein.
Ein an der Rettungsaktion beteiligter malaysischer Soldat legt eine kurze Pause ein.
FAZRY ISMAIL, Keystone
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Wenige Tage vor dem verheerenden Beben in Malaysia sollen sich westliche Touristen auf dem als heilig geltenden Berg Kinabalu nackt ausgezogen haben – jetzt sitzen vier von ihnen in Haft. Laut Polizei ermitteln die Behörden wegen unsittlicher Entblössung.

Einige Ureinwohner glauben, dass die Touristen mit ihrer Aktion auf dem Kinabalu im malaysischen Teil Borneos Geister erzürnt haben. Am 5. Juni starben bei den Erdstössen der Stärke 5,9 in dem beliebten Klettergebiet 18 Menschen.

Einheimischer Bergführer protestierte

Nach Angaben der Polizei zog sich die Gruppe aus etwa zehn Kletterern am 30. Mai auf dem höchsten Gipfel des Landes aus – obwohl der einheimische Bergführer protestiert haben soll. Zwei Kanadierinnen, ein Niederländer und ein Brite sitzen demnach nun in der Stadt Ranau in Untersuchungshaft, diese soll vier Tage lang dauern.

Den Touristen drohen laut der Polizei bis zu drei Monate Haft, eine Geldstrafe oder beides. Man suche nach weiteren Mitgliedern der Touristengruppe, hiess es. Die Tageszeitung «The Star» hatte bereits am Montag von der Festnahme eines Europäers im Zusammenhang mit den Vorwürfen berichtet. Er soll zudem auf den Berggipfel uriniert haben.

SDA/rar

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