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Flammenmeer in Kalifornien zerstört fast 100 Wohnhäuser

In ihrem Kampf gegen den riesigen Waldbrand «Blue Cut» im Süden Kaliforniens hat die Feuerwehr grosse Fortschritte erzielt. 40 Prozent der Flammen seien unter Kontrolle.

Tausende fliehen vor Waldbränden: Wie eine Walze frisst sich das Feuer durch die Landschaft. (17. August 2016, Video: Reuters)

Die Behörden teilten am Freitagabend mit, dass mittlerweile 40 Prozent der Flammen im San Bernardino County unter Kontrolle gebracht worden seien. Bislang war von 22 Prozent die Rede gewesen.

Nach grossen Evakuierungsmassnahmen im Zuge des Feuers konnten weitere Menschen in ihre Häuser zurückkehren. Den rund 14000 Einwohnern der Kleinstadt Phelan sei die Rückkehr in ihre Unterkünfte erlaubt worden, hiess es. Die Gemeinde liegt etwa 100 Kilometer nordöstlich von Los Angeles.

82'000 Menschen evakuiert

Feuerwehrsprecher Brad Pitassi sagte, die Situation sehe für die Einsatzkräfte zurzeit sehr gut aus. Nach einer ersten vorläufigen Schätzung zerstörte die Feuerwalze seit Montag 96 Einfamilienhäuser und 213 weitere Gebäude. Die am Freitag von den Behörden veröffentlichte Schadensbilanz ist die erste dieser Art, seitdem das Feuer in dem US-Bundesstaat wütet.

Die Flammen haben seit Dienstag Tausende Hektar Land verwüstet und machten eine frühere Bestandsaufnahme bislang unmöglich. Mehr als 82'000 Menschen in der rund hundert Kilometer östlich von Los Angeles gelegenen Gefahrenzone mussten in Sicherheit gebracht werden.

Keine Todesopfer bekannt

Knapp 1600 Feuerwehrleute kämpfen dort gegen das Flammeninferno. Berichte über Todesopfer durch das von den Behörden mit dem Namen «Blue Cut» versehene Feuer gibt es bislang nicht.

Eine Hitzewelle mit extrem trockener Luft und die nach fünfjähriger Dürre ausgedorrte Vegetation in dem Westküstenstaat gelten als Ursache der Brandkatastrophe.

SDA/foa

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