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Flüchtlinge geraten am Grossen St. Bernhard in Schneegestöber

Über den Grossen Bernhard wollten elf Flüchtlinge aus Eritrea illegal von Italien in die Schweiz gelangen. Doch der Schnee hat ihren Plan durchkreuzt. Der Schweizer am Steuer wurde festgenommen.

Die italienischen Behörden haben in der Nacht auf Samstag elf Flüchtlinge aus Eritrea aufgegriffen, die sich auf dem Weg in die Schweiz befanden. Die Migranten waren auf dem Grossen St. Bernhard von Schneefällen überrascht worden. Der Schweizer Fahrer wurde festgenommen.

Das Auto mit Schweizer Kennzeichen, in dem die Flüchtlinge unterwegs waren, blieb wenige Kilometer vor der Schweizer Grenze stecken, wie die Nachrichtenagentur ANSA am Samstag meldete. Am Steuer sass ein Schweizer eritreischer Abstammung. Die Polizei nahm ihn fest. Er soll bereits kommende Woche in Aosta wegen Beihilfe zur illegalen Einwanderung vor Gericht gestellt werden.

Die Migranten hatten in einer Hütte vor Schnee und Kälte Schutz gesucht. Als sie entdeckt wurden, versuchten sie vergeblich, die Grenze zu Fuss zu erreichen. Einige von ihnen wurden ins Spital gebracht.

SDA/wid

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