Drei Seeleute aus gekentertem Frachter vor US-Küste gerettet

Drei der Vermissten wurden aus dem Rumpf des Schiffs befreit. Der vierte Matrose sitze im Maschinenraum fest.

Vor der Küste von Georgia ist ein Frachtschiff gekentert. Video: Tamedia

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Nach dem Kentern eines Frachters vor der Südostküste der USA sind drei von vier eingeschlossenen Besatzungsmitgliedern gerettet worden. Die US-Küstenwache teilte mit, es sei gelungen, die drei Männer aus dem Rumpf des Schiffes zu befreien.

Den vierten habe man noch nicht bergen können, er sitze in einem Maschinenraum hinter Glas fest. Die Rettungsaktion laufe weiter, hiess es am Montagnachmittag (Ortszeit). «Es ist eine dynamische Situation», sagte ein Vertreter der Küstenwache.

Die «Golden Ray» war in der Nacht zu Sonntag vor der Küste des US-Bundesstaats Georgia nahe dem Hafen der Stadt Brunswick in Schieflage geraten und gekentert. Der Grund war nach Angaben der US-Küstenwache noch unklar. An Bord befanden sich demnach 24 Menschen, inklusive eines amerikanischen Lotsen. 20 Menschen waren sofort gerettet worden, vier galten zunächst als vermisst.

Nach der Havarie hatte das südkoreanische Aussenministerium mitgeteilt, es handele sich um vier südkoreanische Besatzungsmitglieder. Sie befänden sich wahrscheinlich noch im Maschinenraum des Autotransporters.

Die drei Matrosen wurden durch ein Loch im Rumpf des Frachters geborgen. (9. September 2019) Foto: Stephen B. Morton/Keystone

Am Montag hatte die US-Küstenwache zunächst mitgeteilt, dass die vier gefunden worden seien und lebten. Dann begann die Bergungsaktion. Einsatzkräfte bohrten zunächst ein Loch in den Rumpf des Frachters, um die Eingeschlossenen mit Wasser und Essen zu versorgen.

Die drei befreiten Seeleute seien in vergleichsweise gutem gesundheitlichen Zustand, erklärte die Küstenwache weiter. Man hoffe, auch den letzten Eingeschlossenen möglichst bald befreien zu können.

Eigner der 2017 gebauten «Golden Ray» ist das südkoreanische Logistikunternehmen Hyundai Glovis. Sie fuhr unter der Flagge der Marshallinseln. (sda)

Erstellt: 09.09.2019, 11:07 Uhr

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