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Französische Polizei nimmt mutmasslichen Terroristenführer fest

Ein Mann soll als Chef einer Al-Qaida-Terrorzelle von einem Vorort von Paris aus Anschläge in Marokko geplant haben. Der Geheimdienst liess ihn nun festnehmen.

Ein mutmasslicher Anführer einer Zelle des Terrornetzwerks al-Qaida ist in einem Vorort von Paris festgenommen worden. Die Polizei habe islamistisches Propagandamaterial beschlagnahmt, sagte ein Mitarbeiter des französischen Inlandsgeheimdienst DCRI am Donnerstag. Ausserdem seien bei dem Franzosen marokkanischer Abstammung Fotos gefunden worden, die ihn beim Waffentraining zeigen.

Der Mann habe zugegeben, verschiedene arabische Länder bereist zu haben, teilten die französischen Behörden mit. Er bestreite aber, eine Terrorzelle geleitet zu haben. Die Gruppe soll geplant haben, militante Anhänger nach Afghanistan, in den Irak und in andere Krisenregionen zu schicken. Ausserdem habe sie Anschläge in Marokko vorbereitet.

Nach Angaben der marokkanischen Polizei soll der Verdächtige 24 mutmassliche Terroristen angeführt haben, die im vergangenen Monat festgenommen worden seien. Die Gruppe soll eine Reihe grossangelegter Anschläge in Nordafrika geplant haben. In einer Stellungnahme teilte das marokkanische Innenministerium mit, dass einige Mitglieder der Terrorzelle auf dem Weg nach Somalia festgenommen worden seien. Demnach wollten sie sich dort einer radikal-islamischen Miliz anschliessen.

ddp/oku

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